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Zweitligist bekommt Geisterspiel
Schiedsrichter nach Spiel in China verprügelt

Schiedsrichter nach Spiel in China verprügelt
Ein Schiedsrichter-Gespann in China wurde nach einem Spiel tätlich angegriffen. FOTO: dpa, jst nic
Baoding. Nach einem tätlichen Angriff auf vier Schiedsrichter in der zweitklassigen China League One hat der chinesische Fußballverband CFA den Klub Baoding Rongda mit einem Geisterspiel unter Ausschluss der Zuschauer bestraft. 

Im Anschluss an die Partie zwischen Baoding und Wuhan Zall (2:2) war es nach Angaben des Verbandes zu wüsten Szenen gekommen. "Ein Dutzend Menschen drängte sich in die Kabine und verprügelte die vier Offiziellen", teilte die CFA mit.

"Das führte zu Verletzungen am Kopf, am Bauch, an den Beinen und anderen Körperteilen", schrieb der Verband in seinem Statement weiter. Zuvor sei in der Schiedsrichter-Kabine der Strom "plötzlich abgestellt worden". Die Polizei sei noch damit beschäftigt, herauszufinden, wer die Täter sind.

Vorausgegangen war eine umstrittene Entscheidung der Unparteiischen in der Schlussphase des Spiels: Baoding hatte mit 2:1 geführt, ehe den Gästen aus Wuhan in der siebenminütigen Nachspielzeit per Elfmeter der Ausgleich gelang.

Das Schiedsrichter-Team musste anschließend von Sicherheitspersonal vom Platz eskortiert werden. Wie die Zeitung Beijing News berichtete, waren die Schiedsrichter von wütenden Fans mit Schuttteilen beworfen worden.

(sid)
 
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