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Früherer FC-Torjäger
Modeste gibt "Anpassungsprobleme" in China zu

Die Rekord-Transfers des 1. FC Köln
Die Rekord-Transfers des 1. FC Köln FOTO: dpa, mb fpt hak
Tianjin . Torjäger Anthony Modeste hat bei seinem chinesischen Fußball-Klub Tianjin Quanjian mit Umstellungsschwierigkeiten zu kämpfen. Über seinen Weggang vom 1. FC Köln möchte er nur noch ungern reden.

"Ich bin aus einem Saison-Vorbereitungsmodus in eine Liga geraten, die schon auf Hochtouren läuft. Da gibt es Anpassungsschwierigkeiten. Ich hatte Adduktorenprobleme. Aber fünf unserer acht nächsten Matches sind Heimspiele. Das stimmt mich zuversichtlich, zumal wir eine gute Defensive haben", konstatierte der 29 Jahre alte Ex-Kölner, der in vergangenen Saison 25 Bundesliga-Tore für die Geißböcke erzielte, in der L'Equipe.

Der Franzose Modeste war am 12. Juli nach wochenlangem Hickhack für rund 35 Millionen Euro vom 1. FC Köln nach Tianjin gewechselt. Am Sonntag vor einer Woche hatte er seinen ersten Treffer in der chinesischen Super League erzielt. An den vorherigen sechs Spieltagen war er aus Fitnessgründen nur einmal (eine Vorlage) zum Einsatz gekommen.

Da in China nur drei Ausländer spielen dürfen, Tianjin aber vier unter Vertrag hat, muss Modeste jedes vierte Spiel pausieren: "Das Niveau würde ich zwischen 2. und 3. Liga ansiedeln. Körperlich aber geht es schon einigermaßen zur Sache. Wir spielen in der Regel vor 15.000 bis 20.000 Zuschauern."

Nur ungern kommt Modeste auf seinen Transfer zurück: "Ich weiß was Köln mir und was ich dem Verein gegeben habe. Ich wollte den Wechsel, aber nicht in jedem Fall. Irgendwann hatte auch ich noch mein Wörtchen mitzureden."

Der FC hatte zwischenzeitlich den Profi aufgrund es Transferpokers suspendiert und sogar die Verhandlungen abgebrochen. Vor allem das Auftreten der Berater von Modeste hatte die Verantwortlichen beim ersten Bundesliga-Meister erzürnt.

(sid)
 
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