| 17.17 Uhr

Terror in Brüssel
Ex-Wolfsburger Mbokani erlebt Anschlag in Belgien hautnah

Anschlag in Brüssel: Dieumerci Mbokani erlebt Terror in Belgien hautnah
Dieumerci Mbokani befand sich während der Terroranschläge am Flughafen der belgischen Hauptstadt, blieb aber unverletzt. FOTO: dapd, Rebecca Blackwell
Mehrere Explosionen haben am Dienstag den Flughafen Zaventem und die Metro von Brüssel erschüttert. Dieumerci Mbokani, Stürmer des englischen Erstligisten Norwich City, befand sich während der Anschläge am Flughafen der belgischen Hauptstadt, blieb aber unverletzt.

Das bestätigte der Verein des kongolesischen Nationalspielers am Nachmittag. 

Norwich City stehe im ständigen Kontakt mit seinem Angreifer, der nach den schrecklichen Anschlägen zu seiner Familie nach Hause zurückgekehrt sei, heißt es in einem Statement auf der Internetseite des Klubs.

So reagiert die Sportwelt auf die Terroranschläge von Brüssel

Mbokani spielt seit 2015 für den englischen Ertsligisten. Im Juni 2013 wechselte der Kongolese für 11 Millionen Euro zum Spitzenklub Dynamo Kiew, konnte sich dort aber nie durchsetzen. Die Ukrainer verliehen ihn daraufhin nach England. Der kongolesische Nationalspieler hatte 2011 ein halbes Jahr für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga gespielt.

Nachdem die Terrorwarnstufe in Belgien auf die höchste Stufe angehoben wurde, kam die gesamte Stadt praktisch zum erliegen. An Fußball dachte niemand.

Der Weltranglistenerste Belgien sagte unmittelbar nach den Anschlägen in Brüssel seine erste Trainingseinheit seit der Zusammenkunft in der belgischen Hauptstadt ab. Die Behörden gingen insgesamt von mehr als 30 Toten und Dutzenden Verletzten aus. Man sei mit den Gedanken bei den Familien der Opfer und allen belgischen Freunden, twitterte die französische Nationalmannschaft. Der verletzte Nationalspieler Jan Vertonghen twitterte: "Ich kann nicht glauben, dass ich diese Dinge wieder lese ...".

Ex-Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne, der ebenfalls verletzungsbedingt der Nationalmannschaft fehlt, twitterte in den belgischen Nationalfarben ein Goldenes Herz vor einem schwarz-roten Hintergrund. "Unglaublich!#PrayforBelgium" schrieb er darüber.

Das Testspiel der Belgier am kommenden Dienstag, wenn Frankreich fast zeitgleich erstmals nach den Terrorattacken vom 13. November 2015 wieder im EM-Eröffnungs- und Finalstadion in Saint-Denis antreten will, ist fraglich. Gegner Portugal setzte sich bereits mit den belgischen und internationalen Behörden in Verbindung. Man werde so schnell wie möglich in den kommenden Tagen darüber informieren", hieß es laut der Zeitung "Het laaatste nieuws" vom belgischen Verband.

(old/sid)
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