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Fifa-Skandal
Ausgelieferter Hawit plädiert auf nicht schuldig

Der frühere Fifa-Vize Alfredo Hawit hat wenige Stunden nach seiner Auslieferung an die USA in einem New Yorker Gericht auf nicht schuldig plädiert. Der Honduraner, früherer Chef der Fußball-Konföderation Concacaf für die Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik, muss sich im Zuge des Skandals beim Weltverband wegen mehrerer Vergehen vor Gericht verantworten: Verabredung einer Straftat in zwölf Fällen, Überweisungsbetrug, Geldwäsche, Behinderung der Justiz sowie Zeugenbestechung. Die Anklage fordert eine Kautionshöhe von mindestens vier Millionen Dollar, wegen "hoher Fluchtgefahr" abgesichert durch 500.000 Dollar in bar oder durch Eigentum. Dem 64-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, als Generalsekretär des honduranischen Verbandes zwischen 2008 und 2014 Bestechungsgelder in sechsstelliger Höhe angenommen zu haben. Die Kaution soll am Donnerstag festgelegt werden, wenn Hawit in Brooklyn erneut vor Gericht erscheint.

(sid)
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