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Wahl zum Weltfußballer
Kroos und Neuer nominiert

Diese 24 Spieler standen zur Wahl
Diese 24 Spieler standen zur Wahl FOTO: dpa, apc hm hak
Zürich. Cristiano Ronaldo und Lionel Messi sind dabei. Das ist klar. Doch auch zwei Weltmeister aus der DFB-Elf können sich Hoffnungen auf die Wahl zum Weltfußballer machen. Bei den Spielerinnen und Trainern stehen ebenfalls Deutsche auf der Kandidatenliste.

Die Weltmeister Toni Kroos und Manuel Neuer sind von der Fifa für die Wahl zum Weltfußballer nominiert worden. Bei den Trainern ist Confed-Cup-Sieger Joachim Löw einer der Kandidaten für die Auszeichnung des Fußball-Weltverbandes. Die Spielführerin der deutschen Nationalmannschaft und Triple-Gewinnerin, Dzsenifer Marozsan, steht auf der "Shortlist" für die besten Fußballerinnen, der ehemalige Coach und jetzige Sportdirektor des Frauen-Fußball-Teams vom VfL Wolfsburg, Ralf Kellermann, auf jener der besten Trainer eines Damen-Teams. Das teilte die Fifa am Donnerstag mit. Die Auszeichnungen sollen am 23. Oktober in London vergeben werden.

Einer der Konkurrenten von Champions-League-Sieger Kroos und Neuer bei der Wahl ist natürlich der Weltfußballer des vergangenen Jahres, Cristiano Ronaldo. Kroos' Teamkollege von Real Madrid zählt auch diesmal wieder zu den Top-Favoriten für die Ehrung.

Zu den insgesamt 24 Nominierten gehören neben Neuer noch zwei weitere Spieler des deutschen Meisters FC Bayern München: Stürmer Robert Lewandowski und Mittelfeld-Ass Arturo Vidal. Zusammen mit Coach Ancelotti, der bei den Trainern zur Wahl steht, stellen die Bayern damit vier Nominierte. "Glückwunsch", twitterte der FCB. Aus der Bundesliga kann zudem noch Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund auf die Kür hoffen.

Ebenfalls mit dabei sind unter anderen Lionel Messi vom FC Barcelona und Neymar, der von den Katalanen für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain gewechselt ist.

Löw einer von zwölf nominierten Trainern

Für die Wahl zum besten Trainer sind insgesamt zwölf Fußball-Lehrer nominiert. Zu den Kandidaten neben Löw und Ancelotti gehören Pep Guardiola von Manchester City, José Mourinho von Manchester United und Zinédine Zidane von Kroos' Arbeitgeber Real.

Bei den Frauen ist Marozsan eine von zehn möglichen Siegerinnen. Die Mittelfeldspielerin von Olympique Lyon gewann mit ihrem Klub in der abgelaufenen Spielzeit die Champions League, die Meisterschaft und den Pokal.

Ihre Konkurrentinnen sind unter anderen die niederländischen Europameisterinnen Vivianne Miedema und Lieke Martens. Ebenfalls nominiert sind Lucy Bronze und Jodie Taylor aus England, Deyna Castellanos (Venezuela), Pernille Harder (Dänemark), Samantha Kerr (Australien), Carli Lloyd (USA) und Wendy Renard (Frankreich).

Marozsans Coach in Lyon, Gérard Prêcheur, ist einer der Kandidaten bei den Trainerinnen und Trainern der Frauen-Mannschaften. In Ralf Kellermann steht auch ein Deutscher auf der Liste. Der 48-Jährige gewann mit dem Club in der vergangenen Saison den Meistertitel und den DFB-Pokal.

(seeg/dpa)
 
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