Der FC Chelsea ist am Wochenende in einem bitteren Meer aus Tränen versunken. Der Titelverteidiger hat seine Chancen auf die erneute Meisterschaft beim 1:1 bei Arsenal London verspielt.
Zwei Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf den neuen Meister Manchester United sieben Punkte. Kapitän John Terry suchte Trost bei seinem Trainer Jose Mourinho.
Damit geht die wohl bitterste Woche der Vereinsgeschichte zu Ende.
Am vergangenen Dienstag waren die "Blues" im "Battle of Britain" beim FC Liverpool im Elfmeterschießen im Halbfinale der Champions League ausgeschieden.
Nicht eingreifen konnte in den letzten Spielen Michael Ballack. Der deutsche Nationalmannschaftskapitän wurde an der Ferse operiert.
Die Saison ist für den Mittelfeldspieler damit wohl gelaufen.
Auch sein ehemaliger Arbeitgeber Bayern München ist dieses Jahr leer ausgegangen. Der Wecvhsel hat sich also für beide Seiten (och) nicht gelohnt.
Mourinho hat in dieser Saison somit nur einen Titel geholt. Chelsea gewann den Ligapokal.
Zwar hat der Klub des russischen Öl-Mililardäres Roman Abramowitsch noch die Chance auf den FA-Cup, dennoch muss die Saison als Enttäuschung gewertet werden.
Und Mourinho muss um seinen Job fürchten. Der Portugiese durfte sich im vergangenen Sommer erneut verstärken, bekam seine Startruppe aber nichts ans Laufen.
Auch Joe Cole war nach dem Remis bei Arsenal bedient.
Terry vergoss wie seine Mitspieler bittere Tränen.
Der Gesichtsausdruck Mourinhos sagt alles über die Verfassung der "Blues".
Der Trainer nahm seine Spieler nach dem Schlusspfiff wie ein Vater in seine Arme.
In Manchester dagegen gingen die Fans nach dem Schlusspfiff in London auf die Straßen und feierten die Meisterschaft.
Es ist der insgesamt 16. Titel für die "Red Devils".
Ausgelassene Stimmung herrschte in der Stadt.