Für viel Geld holte sich der entthronte englische Meister FC Chelsea in den letzten Jahren Top-Spieler ins Team. Doch auch die "Blues" griffen mal daneben. Wir zeigen Ihnen, wer sich an der Stamford Bridge in jüngerer Vergangenheit als Fehleinkauf entpuppte.
Kam für: 46 Mio. (AC Mailand)
Vom Torjäger zum Rohrkrepierer: Der Ukrainer war die große Enttäuschung bei den „Blues“. „Sheva“ war vor dem gegnerischen Kasten in etwa so gefährlich wie ein umstürzender Bonzai-Baum - nur 4 Tore in 20 Spielen
Kam für: 13,2 Mio. (Hamburger SV)
Der Niederländer wurde vom Hamburger SV an die Stamford Bridge geholt. Boulahrouz kam mit dem Tempo in der Premier League allerdings überhaupt nicht zurecht, spielte hüftsteif und überhart – nun ist er nur noch Reservist.
Kam für: 31,5 Mio. (Manchester City)
Ohne Zweifel ist Wright-Phillips ein großes Talent. Aber wer 31,5 Millionen kostet und in zwei Jahren gerade zwei Tore verbucht, ist eben ein Fehlgriff. Der Nationalspieler kam bei den „Blues“ nie über die Bankdrücker-Rolle hinaus.
Kam für: 12 Mio. (Athletic Bilbao)
Jose Mourinho wollte unbedingt einen Linksfuß für die linke Abwehrseite haben. Den bekam er mit del Horno – mehr aber auch nicht. Der Spanier (hier im Trikot von Valencia) agierte defensiv fahrlässig, vorne landeten seine Flanken reihenweise auf der Tribüne.
Kam für: 12 Mio. (AC Parma)
Der Rumäne fiel in Diensten der „Blues“ nur durch Disziplinlosigkeiten sowie Alkohol-, Drogen-, und Dopingskandale auf. Das Kapitel Mutu gehört wohl zu den Schwärzesten in der Chelsea-Geschichte.
Kam für: 6 Mio. (ZSKA Moskau)
Und noch ein Offensiv-Spieler, der eher Abwehr-Arbeit für den Gegner leistete. Jarosik (hier im Nationaltrikot) kam mit dem Spiel auf der Insel nicht klar und hätte die Kugel wohl nicht mal mit Navigationssystem im Kasten versenkt – null Tore.
Kam für: 6 Mio (Ajax Amsterdam)
6 Tore in 2 Jahren – diese Ausbeute war noch das beste bei Grönkjaer (2. v. r.). Der dänische Nationalspieler agierte so unterirdisch schlecht, dass er schon beim Warmmachen von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde. Mehr muss wohl nicht gesagt werden.
Kam für: 7,5 Mio. (PSV Eindhoven)
Als Torjäger geholt, entwickelte sich Kezman in London zur Lachnummer. Der Serbe versemmelte Chancen, die wohl selbst der Platzwart nach zwei Flaschen Schampus noch versenkt hätte – nur vier Treffer.
Kam für: 22,5 Mio. (Manchester United)
Als neuer Mittelfeld-Regisseur stieß Juan Sebastian Veron zu den „Blues“, konnte aber nie überzeugen. Der Argentinier bekam im Spiel nach vorne kein Bein auf den Boden und wurde bereits nach einem Jahr an Inter Mailand weitergereicht.
Kam für: 9 Mio. (West Ham United)
Der Verteidiger spielte an seinen besten Tagen absoluten Durchschnitt, trieb den Chelsea-Fans aber ansonsten mit Fehlpässen und katastrophalem Stellungsspiel die Tränen in die Augen. Nicht umsonst wurde Johnson in Windeseile zum Bankdrücker.
Kam für: 15 Mio. (Charlton Athletic)
Als der kommende Mann im Mittelfeld sollte Parker die „Blues“ verstärken, doch der Engländer fand sich meist nur auf der Ersatzbank wieder. Für 15 Millionen geholt, wurde für 11 Millionen nach Newcastle verkauft – vier Millionen verschossen.