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Copa America
Peru sichert sich mit Sieg über Paraguay Platz drei

Peru jubelt über Platz drei
Peru jubelt über Platz drei FOTO: dpa, apc ms
Concepcion. Vier Tore und einer der gefeierten Spieler: Der ehemalige Bundesliga-Profi Paolo Guerrero wird mit Peru Dritter bei der Copa América. Der Trainer verspricht: Da geht noch mehr.

Für Ex-Bundesliga-Profi Paolo Guerrero war die Copa America ein voller Erfolg: Platz drei mit der peruanischen Nationalmannschaft, dazu mit vier Toren der erfolgreichste Spieler seines Teams bei der südamerikanischen Regionalmeisterschaft. Die Homepage der Copa rühmte den ehemaligen Profi des FC Bayern und des Hamburger SV als "Symbol der Auswahl Perus".

Auch im Spiel um Platz drei hatte der 31-Jährige, der mittlerweile bei Flamengo Rio de Janeiro in Brasilien spielt, seinen Anteil am Sieg seiner Mannschaft. Beim 2:0 am Freitag (Ortszeit) über Paraguay erzielte Guerrero in der vorletzten Minuten den Treffer zum Endstand.
Zuvor hatte Andre Carrillo (47.) die Peruaner in der chilenischen Stadt Concepcion in Führung gebracht. Schon 2011 hatte das Team bei der Copa América den dritten Rang erreicht.

Guerrero nutzte das Turnier, um seine Torbilanz im Dress der Nationalmannschaft aufzupolieren. Im Viertelfinale gegen Bolivien hatte er mit einem Dreierpack seine Länderspiel-Tore 22 bis 24 erzielt. Gegen Paraguay folgte Treffer Nummer 25. Damit fehlt Guerrero nur noch ein Tor, um mit dem peruanischen Rekordtorschützen Teofilo Cubillas gleichzuziehen. "Hoffentlich ist ganz Peru stolz auf unsere Leistung", sagte Guerrero.

Das Ziel war die K.o.-Runde, mit Platz drei waren er und seine Mitspieler sowie Trainer Ricardo Gareca daher mehr als zufrieden. Die Partie gegen die Paraguayer nutzten die Peruaner letztlich auch, um weitere Turniererfahrung mit Blick auf das große Ziel zu sammeln. Das heißt: WM-Endrunde 2018 in Russland. "Nun stehen wir vor einer deutlich größeren Herausforderung", sagte Trainer Gareca, der Argentinier versicherte aber: "Peru hat noch einiges mehr zu geben." Im Oktober beginnt die Qualifikation.

Der Partie gegen Paraguay, das im Halbfinale von Argentinien beim 1:6 deklassiert worden war, mangelte es allerdings über weite Strecken an Intensität und spielerischer Qualität. Beiden Mannschaften war die körperliche Erschöpfung am Ende des Turniers deutlich anzumerken.
Paraguay musste verletzungsbedingt auf die wichtigen Spieler Derlis Gonzalez, Roque Santa Cruz und Nelson Valdez verzichten, den Peruanern fehlte Jefferson Farfan. Auch Guerrero machte im Angriff zeitweise einen recht müden Eindruck, ehe er kurz vor Schluss für die Entscheidung sorgte.

(sid/dpa)
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