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CONCACAF-Präsidentschaftskandidat
Derrick verfehlt Integritätscheck

New York. Der Fußball-Verband CONCACAF kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus. Gordon Derrick, der Generalsekretär von Antigua und Barbuda, fiel durch einen Integritätscheck und darf damit nicht für das vakante Präsidentenamt der Konföderation für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik kandidieren. Das teilte Domenico Scala als Vorsitzender des Fifa-Audit und Compliance-Komitees mit, ohne die genaue Verfehlung Derricks zu nennen. Schon im November 2011 war Derrick von der Fifa-Ethikkommission zu einer kleinen Geldstrafe von 300 Schweizer Franken verurteilt worden. Hintergrund war seinerzeit, dass Fußball-Funktionäre Geldbeträge in Höhe von 40 000 Dollar des damaligen Präsidentschaftskandidaten Mohamed bin Hammam angenommen haben oder angeboten wurden. Derrick ist derzeit auch Chef der karibischen Fußball-Union. Bereits die letzten drei CONCACAF-Präsidenten (Alfredo Hawit, Jeffrey Webb und Jack Warner) waren in Korruptionsaffären verstrickt. Erst am Montag hatte sich der bisherige Verbandschef Hawit aus Honduras schuldig bekannt, Bestechungsgelder in Höhe von mehreren Hunderttausend US-Dollar für Übertragungsrechte von Fußball-Turnieren in Lateinamerika erhalten zu haben.
(dpa)
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