Afrika-Cup: Elfenbeinküste weiter – Angola zittert
zuletzt aktualisiert: 26.01.2012 - 22:29Malabo (RPO). Die Fußballstars der Elfenbeinküste um Didier Drogba vom FC Chelsea stehen im Viertelfinale des Afrika-Cups in Äquatorial-Guinea und Gabun. Der Topfavorit auf den Titel gewann in Malabo auch sein zweites Gruppenspiel gegen Burkina Faso mit 2:0 (1:0).
Zuvor war Angola beim Debüt des früheren deutschen Junioren-Nationalspielers Nando Rafael gegen den Sudan nicht über ein 2:2 (1:1) hinausgekommen und verpasste ebenfalls in der Hauptstadt Äquatorial-Guineas den vorzeitigen Einzug in die Runde der letzten Acht. Der Stürmer des FC Augsburg kam zur Pause, sah Gelb und musste nach 73 Minuten mit einer Schulterverletzung das Feld verlassen. Erst am Mittwoch hatte der 28-Jährige die Spielgenehmigung vom Weltverband FIFA erhalten.
Die "Elefanten" der Elfenbeinküste überzeugten nach ihrem 1:0 gegen den Sudan erneut nicht und verwalteten lange die frühe Führung durch Chelsea-Star Salomon Kalou (16.). Die Flanke hatte sein Vereinskollege Drogba geschlagen. Das 2:0 besorgte der Gegner: Bakary Kone von Olympique Lyon traf ins eigene Netz. Im zweiten Abschnitt kam noch Linksverteidiger Arthur Boka vom VfB Stuttgart ins Spiel.
Bei Burkina Faso stand der Ex-Hamburger Jonathan Pitroipa, der mittlerweile in Frankreich für Stade Rennes spielt, in der Startformation. Der frühere Mainzer Stürmer Aristide Bance vom türkischen Klub Samsunspor wurde in der Schlussoffensive der "Hengste" eingewechselt.
Vor beinahe leeren Rängen reichten Angola zwei Blitzstarts nicht aus, um das Viertelfinale perfekt zu machen. Rafaels Sturmkollege Manucho vom spanischen Zweitligisten Real Valladolid hätte mit seinen Treffern in der 5. und per Foulelfmeter in der 50. Minute zum Matchwinner für die "schwarzen Antilopen" werden können. Mohamed Ahmed Bisha Bashir glich jedoch zweimal aus (33./74.) und erzielte damit für die "Wüstenfalken" aus dem Sudan die ersten Treffer beim Afrika-Cup seit 36 Jahren.
Am letzten Spieltag der Gruppe B (30. Januar) muss Angola nun gegen die Elfenbeinküste punkten oder auf die Schützenhilfe von Burkina Faso gegen den Sudan hoffen. Am Freitag kommt es in Libreville/Gabun zu den Begegnungen zwischen Niger und Tunesien sowie Co-Gastgeber Gabun und Marokko.
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