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FA leitet Verfahren ein
Schweinsteiger droht Sperre nach Ellbogenschlag

Bastian Schweinsteiger droht nach Ellbogenschlag eine Sperre
Bastian Schweinsteiger diskutiert mit Gegenspieler Winston Reid FOTO: afp, dsk/
Manchester. Bastian Schweinsteiger droht nach seiner Attacke gegen Winston Reid im Premier-League-Spiel gegen West Ham United (0:0) eine Sperre. Am Montagabend beschuldigte das Disziplinargremium des englischen Fußball-Verbandes FA den 31-Jährigen offiziell einer Tätlichkeit.

Nun droht dem Mittelfeld-Star eine Zwangspause von bis zu drei Spielen. Schweinsteiger kann bis Donnerstagmittag Stellung zu den Vorwürfen nehmen.

Der Kapitän der deutschen Nationalelf hatte seinen Gegenspieler Reid am Samstag mit dem Ellenbogen niedergestreckt. Schiedsrichter Mark Clattenburg hatte die Aktion nicht gesehen, daher konnte ein dreiköpfiges Gremium der FA die Situation neu bewerten. "Er weiß, was er getan hat - er hat mir mit dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen", hatte Reid bereits nach dem Spiel gesagt.

Am Dienstag bestreitet Schweinsteiger mit Manchester United seinen ersten Auftritt in Deutschland. Der englische Rekordmeister und aktuelle Tabellenvierte ist im letzten Spiel der Gruppe B zu Gast bei DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg (20.45 Uhr/Sky). Sollten die Red Devils nicht gewinnen, droht das frühzeitige Aus in der Königsklasse.

(dpa)
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