Nach erneuter Pokalpleite: City-Coach Mancini hadert mit Referee
zuletzt aktualisiert: 26.01.2012 - 15:01Manchester (RPO). Nach dem Aus im Halbfinale des englischen Ligapokals beim FC Liverpool hadern die Verantwortlichen bei Manchester City mit den Entscheidungen des Schiedsrichters Phil Dowd.
"Das war kein Elfmeter. Ich weiß nicht, wie man so einen Strafstoß geben kann", sagte City-Trainer Roberto Mancini über den Foulelfmeter, den Steven Gerrard zum zwischenzeitlichen 1:1 verwandelt hatte. "Ich empfinde das ein wenig als Ungerechtigkeit. In den vergangenen zwei Monaten haben wir sehr viel Pech mit den Schiedsrichtern gehabt."
Zuvor hatte der ehemalige Hamburger Bundesliga-Profi Nigel de Jong Manchester in Führung gebracht (31.). Nach dem Ausgleich durch Gerrard (40.) sorgte der frühere Wolfsburger Torschützenkönig Edin Dzeko (67.) für neue Hoffnung bei den Citizens, ehe Craig Bellamy (74.) seinem Ex-Klub mit dem Tor zum Endstand von 2:2 den K.o. verpasste. Das Hinspiel hatten die Citizens - ebenfalls nach einem von Gerrard verwandelten Strafstoß – 0:1 verloren.
City war bereits im FA Cup (2:3 gegen Manchester United) und in der Vorrunde der Champions League (unter anderem gegen Bayern München) gescheitert. "Ich glaube nicht, dass es einen Effekt auf unsere Titelhoffnungen haben wird. Es war wichtig, sich auch im Ligapokal gut zu präsentieren, denn es ist nicht leicht, an der Anfield Road zu treffen", sagte Mancini. In der Premier League führt City die Tabelle mit drei Punkten vor dem Stadtrivalen Manchester United an.
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