Strikter Sparkurs: Den englischen Vereinen geht das Geld aus
zuletzt aktualisiert: 15.01.2010 - 14:50London (RPO). Auf dem englischen Transfermarkt hat sich im Winter nur wenig getan. Die klubs haben einen strikten Sparkurs eingeschlagen und insgesamt nur acht Millionen Euro für neue Spieler investiert – so wenig wie seit Jahren nicht mehr.
Im vergangenen Jahr hatten die Klubs von der Insel im Winter noch 201 Millionen Euro in den Markt gepumpt, in der Saison davor waren es immerhin noch 172 Millionen Euro gewesen.
Der prominenteste Winter-Zugang in dieser Saison ist der 33-Jährige Franzose Patrick Vieira, der ablösefrei von Inter Mailand zu Manchester City wechselt. Offenbar hat ein Umdenken bei den Klubs stattgefunden. Alex Ferguson, Teammanager von Manchester United, hatte die Preise auf dem Transfermarkt kürzlich als "völlig überhöht" bezeichnet.
Nicht einmal der FC Chelsea hat bislang einen Spieler verpflichtet, obwohl der Klub von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack damit rechnen muss, dass nach Saisonende das vom Weltverband Fifa verhängte Transferverbot in Kraft tritt.
Doch nicht nur die Ablösesummen, sondern auch die hohen Gehälter, die in der Premier League gezahlt werden, bringen die Vereine trotz sprudelnder Fernsehgelder und einer jahrelangen Dominanz in der Champions League in Sparzwang.
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