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Liverpool tourt durch die USA
Klopp will Sakho auf Alcatraz zurücklassen

Porträt: Jürgen Klopp: Kult-Trainer und Meister-Macher
Porträt: Jürgen Klopp: Kult-Trainer und Meister-Macher FOTO: dpa, gh
Der FC Liverpool befindet derzeit zur Saisonvorbereitung in den USA. Und dort wird nicht nur geschuftet, auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Jürgen Klopp und sein Team besichtigten die Gefängnisinsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco.

Zwischen 1934 und 1963 galt Alcatraz als das berüchtigste Hochsicherheitsgefängnis der USA, heute werden die Gebäude nur noch als Museum genutzt.

Die Spieler der "Reds" machten sich beim Gang durch den Zellentrakt und den Gefängnishof ein Bild davon, wie es einst den Insassen ergangen sein muss.

Beim Rundgang über die Insel gab Klopp ein kurzes TV-Interview. Unterbrochen wurde der deutsche Trainer dabei von "Reds"-Verteidiger Mamadou Sakho.

Während Klopp die Fragen der Journalisten beantwortete, griff der Franzose selbst zu Kamera und filmte seinen Coach. Dabei versuchte er, den Ex-Dortmunder mit ein paar Grimassen aus der Fassung zu bringen.

"Wir haben uns für diesen Trip nach Alcatraz entschieden, damit wir Mamadou Sakho hier lassen können", sagte Klopp plötzlich mitten im Interview.

Der ertappte Abwehrspieler schaute überrascht und schlüpfte danach selbst in die Rolle des Reporters: "Was glauben Sie, wie lange Sie hier auf Alcatraz leben können?"

Klopp konterte in gewohnter Manier: "Um ehrlich zu sein, bin ich nicht derjenige, der sich darüber Gedanken machen muss. Du solltest darüber nachdenken. Denn nur einer von uns war gestern Abend zu spät am Liverpooler Flughafen, als wir in die USA geflogen sind. Und das warst du."

(old)
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