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"Deadline Day" vor Saisonstart
Premier League will Transferperiode verkürzen

Fotos: Lukaku mit Traum-Debüt für ManUnited
Fotos: Lukaku mit Traum-Debüt für ManUnited FOTO: rtr, mb
London. Max Eberl, Manager von Borussia Mönchengladbach, hatte zuletzt eine Verkürzung der Transferperiode gefordert. In England werden entsprechende Pläne nun offenbar konkret. Schon im nächsten Sommer könnte die Revolution auf dem Transfermarkt greifen.

Wie die Zeitung "The Telegraph" berichtet, plant die Premier League, das Transferfenster in Zukunft vor dem Saisonstart zu schließen. Die Pläne sind demnach schon weit fortgeschritten. Im September sollen die Vereine darüber abstimmen. Laut "Telegraph" ist die Mehrheit der Klubs für Verkürzung. Sollten sie dafür stimmen, würde die Änderung schon ab dem Sommer 2018 greifen. 

Die Saison in England ist am vergangenen Woche gestartet. Doch noch bis zum 31. August können Vereine auf dem Transfermarkt tätig werden. Der neue Vorschlag sieht vor, dass der so genannte "Deadline Day" in Zukunft in der Woche vor dem Saisonauftakt liegen würde. Danach könnten die englischen Erstligisten zwar noch Spieler abgeben – zum Beispiel nach Deutschland – aber keine mehr verpflichten.

Eberl hatte zuletzt beim Fußball-Gipfel der RP die lange Transferperiode als Problem ausgemacht. "Vielleicht ist es sinnvoll, die Transferperiode zu verkürzen. Wenn Meisterschaften begonnen haben, dürfen dann keine Transfers mehr stattfinden", sagte Borussias Manager. "Es ist Betrug am Fan, wenn er eine Dauerkarte kauft und plötzlich sind die besten Spieler weg."

(areh)
 
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