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Ecuador
Ex-Fußball-Verbandschef wegen Geldwäsche verurteilt

Quito. Der ehemalige Präsident des Fußballverbandes von Ecuador FEF, Luis Chiriboga, ist wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe von 10 Jahren verurteilt worden. Ein Gericht in Ecuador befand den 70-Jährigen und zwei weitere Angeklagte - zwei ehemalige FEF-Schatzmeister - für schuldig, in den Jahren von 2010 bis 2015 insgesamt 6,1 Millionen Dollar (5,76 Millionen Euro) gewaschen zu haben, berichtete die Zeitung "El Universo". Der Fall kam im Zuge der Korruptionsermittlungen der US-Behörden gegen den Fußball-Weltverband Fifa ans Licht. Staatsanwälte in den USA warfen Fußball-Funktionären unter anderem Korruption bei der Vergabe von Übertragungsrechten bei Fußballturnieren vor. Wegen seines Alters könnte Chiriboga seine Haftstrafe in Hausarrest absitzen. Alle drei Beschuldigten legten Berufung gegen das Urteil ein. Chiriboga war von 1998 bis 2016 Chef des FEF.
(dpa)
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