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Disziplinarverfahren
Fifa ermittelt gegen England und Schottland wegen "Poppy"

England und Schottland spielen trotz Verbot mit "Poppy"
England und Schottland spielen trotz Verbot mit "Poppy" FOTO: rtr, tj
Zürich. Der Fußball-Weltverband Fifa hat disziplinarische Ermittlungen gegen die Verbände von England und Schottland wegen des Tragens der "Poppy" im WM-Qualifikationsduell am vergangenen Freitag eingeleitet. Dies bestätigte ein Fifa-Sprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Am 11. November, dem Tag des Gedenkens an die britischen Kriegstoten, hatten die Nationalspieler beider Verbände beim Aufeinandertreffen in London (3:0 für England) eine stilisierte Mohnblume auf einem Band am Oberarm als Trauersymbol getragen. Die Fifa hatte das Tragen der "Poppy" bereits im Vorfeld als politische Äußerung gewertet und daher untersagt, was im Vereinigten Königreich bis in höchste politische Ebenen für Entrüstung sorgte.

Die möglichen Konsequenzen durch die Fifa reichen nun von Verwarnungen über Geldstrafen bis hin zu Punktabzügen. Nach vier Spieltagen führt England die Gruppe F mit zehn Punkten an, Schottland ist mit vier Zählern Vorletzter in der Sechsergruppe.

(sid)
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