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"United Passions"
Fifa-Film mit Depardieu spielt in den USA nur 545 Euro ein

Fotos: Sepp Blatter: 17 Jahre an der Spitze der Fifa
Fotos: Sepp Blatter: 17 Jahre an der Spitze der Fifa FOTO: dapd, Alessandro Della Bella
United Passions, hochkarätig besetzter Film über die Geschichte des Fußball-Weltverbandes Fifa, hat bei seinem Kino-Start in den USA ein Debakel erlebt.

Nach Berichten amerikanischer Medien spielte der Streifen, der unter anderem Hollywood-Star Tim Roth in der Rolle von Fifa-Boss Joseph S. Blatter und Gerard Depardieu als Jules Rimet zeigt, an den ersten beiden Tagen lediglich umgerechnet 545 Euro ein.

Die Fifa hatte das Projekt mit 25 Millionen Euro finanziert. Insgesamt hatten nur zehn Kinos in den USA das filmische Selbstporträt der Fifa in ihr Programm aufgenommen.

In den meisten Ländern der Welt, darunter auch Deutschland, war "United Passions" überhaupt nicht auf der großen Leinwand zu sehen. Von internationalen Kritikern war der Film wahlweise als "Selbstbeweihräucherung", "filmisches Exkrement" oder "gnadenlose Propaganda" geschmäht worden.

(sid)
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