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Neuer Fifa-Chef
Infantino verteidigt Ausweitung der WM

Fotos: Infantino lädt zahlreiche Ex-Weltstars zum Spaß-Kick ein
Fotos: Infantino lädt zahlreiche Ex-Weltstars zum Spaß-Kick ein FOTO: dpa, el cw mr
Der neue Fifa-Präsident Gianni Infantino hat seine Idee von einer Mammut-WM mit 40 statt 32 Teams gegen Kritik aus Europa verteidigt.

Es würden dann nur 19 Prozent der Mitglieder des Fußball-Weltverbandes teilnehmen, "das ist nicht zu viel", sagte der Schweizer in einem Interview auf der Fifa-Homepage: "Wir würden acht weiteren Ländern die Möglichkeit geben teilzunehmen, aber vielen weiteren die Chance, davon zu träumen."

Infantino hatte bei seiner Wahl zum Nachfolger von Joseph S. Blatter die kleineren Fifa-Mitglieder mit der Aussicht auf weitere WM-Plätze gelockt. Widerstand kommt vor allem aus Europa, in erster Linie von den Klubs und den Ligen, die zusätzliche Belastung ihrer Spieler befürchten.

Infantino versprach, mehr auf die Belange der Fans zu achten. "Ohne Fans ist der Fußball nichts", sagte er, "wir brauchen die Spieler und die Fans. Diese beiden Elemente sind zu lange vernachlässigt worden. Jetzt ist es Zeit, sie einzubeziehen." Die Fifa-Führung müsse "wieder mehr Fan und weniger Politiker" sein.

(sid)
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