Maradona zieht vom Leder: Fifa-Höhenlimit ist "lächerlich"
zuletzt aktualisiert: 18.03.2008 - 10:44La Paz (RPO). Bei einem Benefiz-Spiel in La Paz hat die argentinische Legende Diego Maradona den Weltverband Fifa stark kritisiert. Maradona sprach sich gegen das von der Fifa erhobene Höhenlimit bei Länderspielen aus.
"Die Maßnahme ist lächerlich. Sie ist schändlich, wurde von Menschen entschieden, die niemals einem Fußball hinterhergejagt sind. Es ist eine rein politische Entscheidung", sagte der Weltmeister von 1986 nach dem Spiel im Nationalstadion Boliviens 3600 Meter über dem Meeresspiegel.
Der 47-Jährige machte sich gemeinsam mit Boliviens Staatspräsident Evo Morales für ein Umdenken beim Weltverband um Präsident Joseph S. Blatter stark: "Man muss dort spielen, wo man geboren wurde. Nicht einmal Gott kann das verhindern, und ganz bestimmt nicht Blatter."
Der Weltverband hatte entschieden, dass Fifa-Wettbewerbe in Höhe von über 2750 Metern nur noch ausgetragen werden dürfen, wenn den betroffenen Gästeteams eine Woche Zeit zur Akklimatisierung eingeräumt wird. Ab einer Höhe von 3000 Metern beträgt diese Zeitspanne zwei Wochen. Dies ist jedoch in der Praxis nicht umsetzbar, so dass die Regelung einem Spielverbot gleichkommt.
Wir zeigen Ihnen die Bilder vom Spiel.









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