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Berufungskommission
Fifa reduziert Sperre gegen Valcke auf zehn Jahre

Zürich. Die Fifa-Berufungskommission hat die Verurteilung von Ex-Generalsekretär Jérôme Valcke grundsätzlich bestätigt, die Sperre des Franzosen aber von zwölf auf zehn Jahre reduziert. Wie der Fußball-Weltverband am Dienstag mitteilte, machte das Gremium unter dem Vorsitz von Larry Mussenden von den Bermudas mildernde Umstände für Valcke geltend, die die Fifa-Ethikkommission in ihrem Urteil nicht berücksichtigt habe. Die Geldstrafe von 100.000 Schweizer Franken blieb allerdings in voller Höhe bestehen. Das Urteil der Berufungsrichter ist ohnehin nur kosmetischer Natur. Eine Rückkehr in das globale Fußball-Geschäft ist für Valcke angesichts der gegen ihn erhobenen Vorwürfe nicht denkbar. Die Strafe wurde letztlich ausgesprochen, da der jahrelange enge Vertraute von Ex-Fifa-Chef Joseph Blatter WM-TV-Rechte für 2018 und 2022 in Karibik zu Preisen weit unter dem Markwert veräußern wollte. Ungereimtheiten gibt es auch um Ticketdeals für die WM 2014 sowie angebliche Vergünstigungen für Familienmitglieder Valckes zu Lasten der Fifa.

 

(dpa)
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