Für unübersichtliche Situationen: Fifa will Schiri-Assi hinter das Tor stellen
zuletzt aktualisiert: 08.03.2008 - 15:02Gleneagles (RPO). Der Weltverband Fifa hat sich am Samstag im schottischen Gleneagles gegen jegliche Technik zur Klärung von strittigen Torlinien-Situationen ausgesprochen.
Damit hat der vom deutschen Sportartikelhersteller und langjährigen Fifa-Parnter adidas entwickelte Chip-Ball ebenso im Fußball keine Zukunft wie das im Tennis bewährte sogenannte Hawk-Eye.
Stattdessen setzt das International Football Association Board (IFAB), das für Regelfragen entscheidende Fifa-Gremium, in Zukunft auf jeweils einen zusätzlichen Schiedsrichter-Assistenten hinter jedem Tor.
Damit sollen unübersichtliche Torszenen aufgelöst und das dreiköpfige Unparteiischen-Gespann (ein Schiedsrichter, zwei Assistenten an den Linien) unterstützt werden. Noch im Laufe dieses Jahres sollen Erfahrungen mit zwei zusätzlichen Torrichtern gesammelt werden.
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