Frauenfußball: Fliegende Fäuste bei U19-WM
zuletzt aktualisiert: 05.08.2009 - 09:03Wuhan (RPO). Skandal bei der U19-WM der Frauen in China: Nach dem Schlusspfiff der Partie der Gastgeber gegen Australien gingen die Spielerinnen beider Mannschaften aufeinander los. Dann wurden die Australierinnen auch noch mit Flaschen attackiert.
Mit 2:1 hatte sich China durchgesetzt, aber damit waren die Gäste gar nicht einverstanden. Kurz vor dem Ende hatte die Schiedsrichterin nach einem angeblichen Foul an Kyah Simon einen Elfmeter nicht gegeben, die Australierinnen regten sich wahnsinnig auf.
Schon in den letzten Minuten der Partie kam es zu beiderseitigen Provokationen, die mit dem Schlusspfiff in Handgreiflichkeiten übergingen. Denn plötzlich war eine Gäste-Spielerin zu Boden gefallen, "Socceroo"-Spielführerin Tameka Butt hatte die Übeltäterin schnell ausgemacht und traktierte sie mit den Fäusten.
Die Zuschauer griffen derweil zu ihren Getränkeflaschen und feuerten sie auf den Rasen. Die Australierinnen mussten in die Kabinen flüchten, Trainer Alen Stajcic resümierte bei "ESPN": "Wir haben uns zwölf Monate vorbereitet. Das ist doch kein Sport."
Die Bilder der prügelnden Fußballerinnen finden Sie hier.
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