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Fünf Urnengänge möglich
Geheime Wahl bei Fifa-Kongress

Zürich. Der außerordentliche Kongress des Weltverbandes Fifa mit der Wahl eines Nachfolgers von Joseph Blatter könnte zu einer Marathon-Sitzung bis in die Abendstunden werden. Interims-Generalsekretär Markus Kattner verschickte am Dienstag an alle 209 Mitgliedsverbände einen Brief mit Hinweis auf die in den Statuten festgelegten Regularien. So wird der neue Fifa-Chef am 26. Februar (09.30 Uhr) in geheimer Abstimmung mit Wahlzetteln bestimmt. Die Fifa-Mitglieder geben ihr Votum nacheinander in alphabetischer Reihenfolge ab. Beim letzten Fifa-Kongress am 29. Mai 2015 dauerte der einzige Wahlgang zwischen Blatter und Prinz Ali bin al-Hussein mehr als zwei Stunden. Diesmal könnte es angesichts der fünf Kandidaten zu fünf Wahlgängen kommen. Sofern kein Kandidat die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht, scheidet der Bewerber mit den wenigsten Stimmen aus. Bei zwei noch verbliebenen Kandidaten benötigt der Sieger zunächst immer noch eine Zwei-Drittel-Mehrheit, erst in einem folgenden Wahlgang reicht die einfache Mehrheit. Als zugelassene Kandidaten wurden von Kattner Prinz Ali bin al-Hussein (Jordanien), Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa (Bahrain), Jérôme Champagne (Frankreich), Gianni Infantino (Schweiz) und Tokyo Sexwale (Südafrika) bestätigt.

(dpa)
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