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Nach Po-Provokation
Jara klagt Cavani an: Wurde vorher beleidigt

Copa: Chilene Jara spielt Uruguays Cavani am Gesäß herum
Copa: Chilene Jara spielt Uruguays Cavani am Gesäß herum FOTO: Screenshot Twitter
Die Po-Affäre bei der Copa America hat in den vergangenen sechs Wochen regelmäßig für Schlagzeilen gesorgt.

Nach dem Grabscher des Mainzer Profis Gonzalo Jara an bzw. in den Hintern von Edinson Cavani im Viertelfinale der Copa zwischen Chile und Uruguay wurde Jara für seine "Handgreiflichkeit" für drei Spiele gesperrt, Cavani für zwei. Die Sperre für Jara wurde wenig später auf ebenfalls zwei Partien reduziert. Zwischendurch tauchte auch ein neues Video auf, dass zeigte, wie Cavani Jara nach der Po-Provokation in die Weichteile tritt.

Bislang hatte Jara, der für seinen Grabscher viel Kritik einstecken musste, zu den Vorfällen eisern geschwiegen. Nun sprach der 29-Jährige über die Affäre – und klagte dabei Cavani an. "Zu sehen war ja überall nur, was ich gemacht habe. Die Beleidigungen, die vorher von ihm kamen, die wiederhole ich mal lieber nicht...", sagte Jara.

Keine Frage, dass der Chilene seine Aktion trotzdem bereut. Natürlich sei es ein Fehler gewesen, sagte er und versprach: "So etwas wird mir nie mehr passieren!" Auch eine Aussprache mit Cavani schließt Jara nicht aus. "Im November spielen wir mit Chile wieder gegen Uruguay. Da kann man ja dann mal reden..."

Mainz 05 will den Verteidiger eigentlich loswerden, er selbst will bleiben. "Ich trainiere hart, biete mich an – und will weiter für Mainz spielen", sagte Jara.

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