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Fußball
Italiens Klubs mit 379 Millionen Euro Verlusten

Italiens Serie A schreibt weiter rote Zahlen: Trotz der jährlichen Einnahmen in Höhe von 1,32 Milliarden Euro dank der Einnahmen für die TV-Übertragungsrechte haben die 20 Fußball-Erstligisten in der Saison 2014/15 Verluste von 379 Millionen Euro verzeichnet. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Cooper und des italienischen Fußballverbandes FIGC hervor. Die italienischen Klubs geben dabei immer mehr für Spielergehälter aus. Durchschnittlich zahlte jeder Verein der Serie A 65 Millionen Euro pro Saison für seine Kicker, das sind zehn Millionen mehr als in der Saison 2013/14. Die gesamte Serie A vermeldete Ausgaben von 3,078 Milliarden Euro. Von 100 Euro, die in die italienischen Klubkassen fließen, stammen 58 Euro von den TV-Rechten. "Unser Vorbild muss die Bundesliga sein, deren Klub ausgeglichene Bilanzen vorlegen. Klubs können nicht nur Schulden generieren", sagte Verbandschef Carlo Tavecchio.

(sid)
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