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Ex-Fußballer
Di Canio verliert wegen Mussolini-Tattoo seinen Job bei Sky

Paolo di Canio verliert wegen Mussolini-Tattoo seinen Job bei Sky
2005 schockierte Paolo di Canio mit dem "römischen Gruß". FOTO: afp, lc/nb
Rom. Paolo Di Canio, früherer Kapitän des italienischen Erstligisten Lazio Rom, sorgt wegen seiner rechtsextremistischen Sympathien wieder einmal für Aufsehen.

Der TV-Kanal Sky Sport hat beschlossen, den Vertrag mit Di Canio als Fußballkommentator aufzulösen, nachdem im Internet Bilder des Ex-Stürmers mit der Tätowierung "Dux" (Führer) auf dem Arm veröffentlicht wurden.

Damit stellte Di Canion erneut seine Bewunderung für den faschistischen Diktator Benito Mussolini zur Schau. "Obwohl wir Di Canios Kompetenz schätzen, haben wir uns einvernehmlich zur Aussetzung der Zusammenarbeit beschlossen", sagte Jacques Raynov, Vizepräsident von Sky Sport, am Mittwoch.

Di Canio ist seit Jahren wegen seiner rechten Gesinnung bekannt. 2005 schockierte er, als er im römischen Olympia-Stadion seine Fans mit dem "römischen Gruß" der ehemaligen Mussolini-Faschisten begrüßt hatte.

(sid)
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