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Kritik von Ex-Nationalspieler Donovan
US-Coach Klinsmann: "Alles kein Problem"

Das ist Jürgen Klinsmann
Das ist Jürgen Klinsmann FOTO: dapd
Düsseldorf. "Alles kein Problem": Jürgen Klinsmann, Trainer der amerikanischen Nationalmannschaft, hat auf die Kritik von Ex-Nationalspieler Landon Donovan (33) gelassen reagiert. "Wir alle diskutieren über das Spiel, wir alle haben unterschiedliche Meinungen, und das ist es ja, was wir am Sport so lieben", sagte Klinsmann am Freitagabend.

Ex-Bundesligaprofi Donovan hatte Klinsmann (51) vor dem Play-off-Spiel gegen den Erzrivalen Mexiko um einen Startplatz beim Confed-Cup 2017 öffentlich unter Druck gesetzt. Bei einer Niederlage am Sonntag müsse man ihn feuern, hatte der ehemalige Münchner gesagt.

"Die Erwartungen sind hoch – glücklicherweise", kommentierte Klinsmann: "Das zeigt, wie sehr das Spiel in diesem Land gewachsen ist. Für mich ist das aufregend, für manche mag das schwierig sein, aber für mich ist das total cool."

Klinsmann nominiert Berlins Wood

Klinsmann berief für das Endspiel um das Concacaf-Ticket zum Confederations Cup 2017 am Samstag gegen Mexiko kurzfristig Bobby Wood ins Aufgebot. Der Stürmer von Zweitligist Union Berlin ersetzt Mittelfeldmann Alejandro Bedoya, der aufgrund von Fieber seit Mittwoch nicht trainieren konnte. Wood war zu Wochenbeginn zum US-Team gestoßen, hatte aber keinen der 23 Kaderplätze eingenommen.

Der 22-Jährige ist neben Fabian Johnson von Borussia Mönchengladbach der einzige in Deutschland tätige Profi, der für das Entscheidungsspiel nominiert wurde. Die Partie wird im kalifornischen Pasadena ausgetragen und ist mit mehr als 90 000 Zuschauern ausverkauft. Die USA haben seit dem Amtsantritt von Klinsmann im Sommer 2011 keines der sechs Spiele gegen Mexiko verloren. 

(sid)
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