| 08.06 Uhr

VVV hat nun sein eigenes Stadiongelände
Auswärtsduell beim SC Heerenveen vor der Brust

Venlo. Nachdem Anfang November im Venloer Stadtrat die Entscheidung gefallen ist, dass VVV-Venlo Eigentümer des Geländes rund um das Seacon Stadion – De Koel wird, wurde der Kaufvertrag am Dienstag nun auch offiziell unterschrieben.

VVV-Venlo ist nun also auch formell Eigentümer des Stadions, sowie des darum liegenden Geländes. VVV-Geschäftsführer Marco Bogers: "Wir sind sehr froh, diese wichtige Hürde in der Entwicklung des Vereins genommen zu haben. Im Rahmen unseres  Projektes "De Trap omhoog / Die Treppe hinauf" beginnt nun die zweite Phase, nämlich der Umbau unseres Stadions. Wir wollen unseren Besuchern ein komfortables, stimmungsvolles Stadion bieten, dass den Ansprüchen dieser Zeit gerecht wird. Wir können nun konkret beginnen und arbeiten mit einem straffen Zeitschema. Als folgenden Schritt wollen wir nun die Finanzierung des Umbaus festzurren. Unser Umfeld wird natürlich bei den Plänen miteinbezogen und kann seine Wünsche äußern." Auch Wethouder Stephan Satijn von der Stadt Venlo ist froh mit der gefunden Lösung: "Aufgrund der Pachtsituation zögerten Investoren damit in den Club zu investieren. VVV kann ihnen mehr Sicherheit bieten, wenn der Club Eigentümer des Geländes ist. Die Stadt versucht den Verein dabei so gut es geht im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu unterstützen. Durch den Verkauf des Grundstückes kann VVV weiter an seiner stabilen Zukunft bauen."

Am Samstagabend (18.30 Uhr) steht für VVV-Venlo die mitunter weiteste Auswärtstour der Saison auf dem Programm. Gespielt wird beim aktuellen Tabellenachten der Eredivisie, dem SC Heerenveen in Friesland. Nach sechs ungeschlagenen Spielrunden befand sich das Team rund um das norwegische Ausnahmetalent Martin Ödegaard (18), der von Real Madrid ausgeliehen ist, auf dem zweiten Tabellenrang, seit dem konnten die Friesen in acht Spielrunden lediglich vier Zähler einsammeln und verloren zuletzt selbst bei Schlusslicht Roda Kerkrade. Eine Formkrise trotz namenhafter Akteure wie den Nationalspielern Stijn Schaars (Niederlande), Yuki Kobayashi (Japan), Daniel Höegh (Dänemark), Morten Thorsby (Norwegen) oder Reza Ghoochannejhad (Iran). Auch Venlo erlebt derzeit eine Ergebniskrise. Seit nunmehr sieben Spielrunden und dem Auswärtssieg bei Excelsior Rotterdam Ende September warten die Grenzstädter auf einen dreifachen Punktgewinn. Seit dem gab es drei Unentschieden, sowie vier Niederlagen für das Team von Trainer Maurice Steijn, der in Heerenveen wieder auf den genesenen Lars Unnerstall im Tor setzen kann. "Wir haben zuletzt drei starke Partien abgeliefert, dabei aber lediglich zwei Punkte eingefahren. Heerenveen ist natürlich der Favorit in diesem Aufeinandertreffen, aber wir wollen dort definitiv etwas Zählbares mit nach Venlo nehmen. Das Zeug dazu haben wir!" so Steijn kämpferisch. Verzichten muss er dabei weiterhin auf Kapitän Danny Post, dem eine hartnäckige Fußverletzung seit Wochen zu schaffen macht.

 
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