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Nur ein Sieg erhält Chancen auf Direktaufstieg
Topspiel für Venlo in Rotterdam

Venlo. Der niederländische Fußball-Zweitligist VVV tritt am Sonntag beim Tabellenführer an. Nur ein Sieg würde realistische Chancen auf den Direktaufstieg erhalten. Von Andre Piel

Die Rückrunde in der Jupiler League hat zwar gerade erst angefangen, dennoch könnte an diesem Wochenende bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Meistertitel fallen. Denn VVV Venlo spielt morgen beim Tabellenführer Sparta Rotterdam. Der hat sechs Punkte Vorsprung und ein Spiel weniger absolviert als die Grenzstädter. Verliert VVV in Rotterdam dürfte es das gewesen sein, mit dem Direktaufstieg in die Ehrendivision.

"Im Hinspiel waren wir überlegen, haben allerdings lediglich 1:1 gespielt", sagt VVV-Trainer Maurice Steijn. "Sparta ist Favorit, aber wir werden uns nicht verstecken und wollen dort gewinnen." Schließlich wäre bei einem Venloer Sieg vielleicht doch noch etwas möglich. Sparta weist eine beeindruckende Serie auf - die letzte Niederlage kassierten die Gastgeber Ende Oktober des vergangenen Jahres, als NAC Breda mit 4:0 gegen Rotterdam gewann. Und zu Hause hat Rotterdam bisher jedes seiner zehn Heimspiel gewonnen. In der vergangenen Saison trennten sich beide Teams mit einem 1:1 im Rotterdamer Stadion "Het Kasteel". Steijn kann im Spitzenspiel aus dem vollen Schöpfen, wird aber sicherlich mit seiner Stammformation starten.

In die wird der zuletzt gelbgesperrte Jonathan Opoku zurückkehren. Zudem stehen die beiden Zugänge Boban Lazic und Mitchel Paulissen zur Verfügung. Das Spitzenspiel ist auch ein Treffen der beiden besten Torschützen in der Jupiler League. VVV-Torjäger Ralf Seuntjens hat bereits 21 Treffer markiert und führt die Torschützenliste an. Gleich dahinter liegt der Rotterdamer Rechtsaußen Thomas Verhaar, der in achtzehn Spielen 16 Tore gemacht hat.

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