| 13.12 Uhr

Aufstieg verpasst
Venlo scheitert erneut an Deventer

Venlo. VVV bleibt zweitklassig. Das 2:2 im zweiten Halbfinale gegen die "Eagles" war nach 0:1 im Hinspiel zu wenig. Von André Piel

Aus der Traum: Nach dem 2:2 gegen Go Ahead Eagles Deventer im Rückspiel des Play-off-Halbfinales ist VVV Venlo aus dem Rennen um den Aufstieg in die Ehrendivision ausgeschieden. Das 0:1 im Hinspiel in Deventer konnte im Stadion De Keol nicht wettgemacht werden. Deventer zieht ins Play-off-Finale ein, und hat dort die Chance, gegen De Graafschap Doentichen ins Oberhaus zurückzukehren. Drei Jahre nachdem die Adler in der damaligen Relegationsrunde für Venloes Abstieg gesorgt hatten, scheitern die Grenzstädter erneut an dem Team aus der niederländischen Provinz Overijssel. "Wir sind natürlich unfassbar enttäuscht, dass wir diese bärenstarke Saison nicht krönen konnten", sagte VVV-Trainer Maurice Steijn.

Er hatte sein Team gegenüber dem Hinspiel umgestellt. Der in Deventer gesperrte Mitchel Paulissen rückte für Torino Hunte in den Sturm. Für den Rot-gesperrten Moreno Rutten übernahm Selman Sevinç die Innenverteidiger-Position; Robin Buwalda spielte in der Abwehr auf der rechten Seite. Zwar begann VVV konzentriert, trotzdem passierte genau das, was unbedingt vermieden werden sollte! Deventer ging in der zwölften Minute in Führung. Wie schon in Deventer war es der Ex-Venloer Leon de Kogel, der mit einem satten Volley-Schuss VVV-Torwart Jordy Deckers überwand. Von dem Rückstand erholten sich die Gelb-Schwarzen aber schnell und drückten auf das Tempo. Der längst überfällige Ausgleich fiel dann nach einem Strafstoß. Seuntjens ließ Theo Zwarthoed im Tor der Gäste keine Chance (40.). Nachdem Deckers einen Schuss von de Kogel abwehrte, fiel quasi im Gegenangriff das 2:1. Johnatan Opoku Flanke köpfte Gianluca Nijholt das Leder über die Linie (43.).

Deventer verstärkte nach der Pause seine Abwehr und machte damit die Räume für Venlo enger. Den häufigen Ballbesitz nutzten die Hausherren nur zu wenigen Torchancen. Opoku scheiterte mit einem sehenswerten Fallrückzieher und Seuntjens verpasste zweimal aus kurzer Distanz, den dritten Treffer zu erzielen. Als Venlo in der fünfminütigen Nachspielzeit alles nach vorne warf, traf mit Randy Wolters der zweite Ex-Venloer zum 2:2. "Wir müssen das alles erstmal verarbeiten", sagte Steijn.

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