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Spitzenspiel
VVV reist zum Verfolgerduell nach Eindhoven

Venlo. In der Jupiler League will Venlo seinen zweiten Tabellenplatz behalten, um eine gute Ausgangs-position für die Play-offs zu haben. Dazu wäre heute ein Sieg beim FC Eindhoven hilfreich. Von Andre Piel

Zu einem echten Spitzenspiel reisen die niederländischen Zweitliga-Fußballer von VVV Venlo am Freitagabend nach Eindhoven. Im Jan-Louwers-Stadion treffen die Grenzstädter auf den FC Eindhoven. Die Gastgeber sind als Tabellendritter der Jupiler League mit vier Punkten Rückstand härtester Konkurrent des VVV im Kampf um Rang zwei. Bei einem Venloer Sieg wäre sicherlich die Vorentscheidung um den besten Platz für das Play-off-Halbfinale gefallen.

"Nach dem Sieg gegen Waalwijk gilt es im Top-Duell mit Eindhoven den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen", sagt VVV-Coach Maurice Steijn. "Eindhoven gehört zu den Top-Teams der Liga und bevorzugt einen offensiven Spielstil." Gespickt mit vielen starken Einzelkönnern ist Eindhoven seit zehn Spielen zu Hause ungeschlagen. Herausragender Akteur ist Jinty Caenepeel. Der 19-jährige Belgier gilt nicht nur in seinem Heimatland als Ausnahmetalent. Bisher hat er schon vierzehn Tore erzielt. Der FC verlor am Montag trotz einer 1:0-Führung etwas überraschend bei Fortuna Sittard mit 1:2. Da hatten die Venloer gegen Waalwijk mehr Glück. Nach einem 1:3 schafften die Hausherren noch die Wende und gewannen mit 4:3.

"Wir haben am Montag pure Willenskraft gezeigt und uns nach einer desolaten ersten Halbzeit ins Spiel zurückgekämpft und am Ende noch verdient gewonnen. Das rechne ich meinem Team hoch an", sagte Steijn. Der hofft, das Spielmacher Johnatan Opoku wieder einsatzfähig ist. Mit ihm besserte sich in der zweiten Halbzeit das Spiel. Nach seinen zwei Toren musste er aber ausgewechselt werden, weil er einen Schlag auf seine lädierte Achillessehne bekommen hatte. Nach dem Spiel hat Venlo ein spielfreies Wochenende. Die Zeit will Steijn nutzen, um seinen Spielern eine kleine Erholungspause zu gönnen. Neben Kapitän Danny Post und Abwehrchef Jerold Promes sind auch einige andere Spieler angeschlagen.

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