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Derbywoche
VVV trotzt seinen Personalproblemen in der Defensive

Venlo. Noch sind es vier Spieltage bis zum Ende der regulären Saison und dem Start der Play-offs in der Jupiler League. Zwei dieser vier Duelle sind dabei Derbys gegen die Lokalrivalen MVV Maastricht und Fortuna Sittard. Begonnen wird die Derby-Woche von VVV am Freitag (20 Uhr) in Maastricht.

Mit 13 Siegen aus den letzten 19 Partien hat sich Venlo in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt und auch rechnerisch bei 15 Punkten Vorsprung auf Rang sechs, die Teilnahme am Halbfinale der Aufstiegs-Play-offs schon gesichert. Im letzten Monat der Spielzeit geht es nun darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die entscheidenden Spiele um die Rückkehr in die Ehrendivision zu verschaffen, also möglichst Rang zwei zu festigen. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den FC Eindhoven auf Rang drei einen Zähler, NAC Breda auf Platz vier hat vier Punkte weniger, allerdings auch ein Spiel weniger als VVV absolviert. Verzichten muss Maurice Steijn dabei weiterhin auf Kapitän Danny Post, Innenverteidiger Jerold Promes, sowie die beiden Rechtsverteidiger Moreno Rutten und Dylan Donkers. Zu allem Überfluss sah Innenverteidiger Kristian Haagen gegen Den Bosch auch noch die rote Karte und wurde für zwei Spiele gesperrt, so dass Venlos Defensivformation noch weiter durcheinander gerüttelt wird.

"Wir werden sehen in welcher Besetzung wir defensiv auflaufen werden. Ich vertraue den Jungs, die unsere etablierten Kräfte ersetzen werden." so ein optimistischer VVV-Trainer Steijn unter der Woche. Für Maastricht geht es im Schlussspurt der Spielzeit um den Einzug ins Play-off Viertelfinale. Auf Rang zehn stehend, liegen die Chancen für die Rot-Weißen aktuell recht günstig. Auffällig ist die enge Kooperation mit dem belgischen Spitzenclub RKC Genk. Gleich sieben Akteure mit Genk Vergangenheit stehen im Kader des MVV. Das Hinspiel in Venlo konnte VVV deutlich mit 3:0 für sich entscheiden.

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