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King im Probetraining
VVV will wieder ganz oben angreifen

Venlo. Am Freitagabend (20 Uhr) empfängt der niederländische Zweitligist VVV Venlo den Tabellenfünfzehnten FC Den Bosch im Seacon Stadion - De Koel. Auffälligste Akteure der Gäste sind die beiden Leihspieler von Juventus Turin, der litauische Nationalspieler Vykintas Slivka und Stefano Beltrame. 

"Ich bin absolut nicht einverstanden gewesen mit unserer Einstellung in Sittard. Das habe ich meiner Mannschaft auch deutlich gemacht. Wir haben ein gemeinsames Ziel dieses Jahr und dafür müssen wir jederzeit hellwach sein," meinte ein angefressener VVV-Trainer Steijn. "Wir müssen Freitag hochkonzentriert zu Werke gehen, dann werden wir das Spiel auch gewinnen".

Venlo muss auf seine beiden etatmäßigen Außenverteidiger verzichten. Rechtsverteidiger Moreno Rutten ist noch immer nicht hundertprozentig fit und sein Pendant auf der linken Seite, Roel Janssen, wurde nach seiner roten Karte am letzten Freitag für ein Spiel gesperrt. Für VVV geht es darum, mit einem Sieg wieder ganz oben angreifen zu können. Aktuell belegen die Grenzstädter in der um die am Ende nicht aufstiegsberechtigten Jong-Teams bereinigten Tabelle den zweiten Platz hinter Lokalrivale MVV Maastricht. Eben gegen diesen Club absolvierte Venlo am Montagabend ein Testspiel, das mit einem leistungsgerechten 1:1 endete. Beide Mannschaften traten mit ihren Jong Teams in Venlo gegeneinander an.

Bei Venlo mischte dabei ein Testspieler mit, der in den kommenden Tagen die Chance hat, die Verantwortlichen an der deutschen Grenze von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Der australische Verteidiger Tom King (22), geboren in Norwegen und mit einem englischen Pass ausgestattet, absolvierte in seiner Karriere bisher diverse Nachwuchs-Länderspiele für Australien und genoss seine Ausbildung beim FC Liverpool. Von dort wechselte King zu Stoke City und spielte bis zum Sommer für den australischen Spitzenclub Melbourne City. In den letzten vier Wochen trainierte King zur Probe bei Borussia Mönchengladbachs Zweitvertretung mit, konnte sich letztlich allerdings dort nicht auf einen Vertrag einigen. 

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