| 20.12 Uhr

DFB-Gegner Polen mit Kantersieg
Österreich gewinnt mit Hinteregger Test gegen Albanien

Bilder: Hinteregger siegt mit Österreich gegen Albanien
Bilder: Hinteregger siegt mit Österreich gegen Albanien FOTO: ap
Deutschlands Vorrundengegner Polen hat sich mit einem Schützenfest auf die heiße Phase der Vorbereitung auf die Fußball-EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) eingestimmt. Weitgehend ohne seine Bundesliga-Profis feierte der frühere WM-Dritte nach dem 1:0 gegen Serbien im Duell mit Finnland durch ein 5:0 (3:0) den zweiten Erfolg binnen vier Tagen.

In den sportlich hochwertigsten Duellen zweier EM-Teilnehmer kam Österreich gegen EM-Neuling Albanien zu einem 2:1 (2:0) und Kroatien zu einem 1:1 (1:0) in Ungarn. Russland tankte beim 3:0 (1:0) gegen Litauen Selbstvertrauen für das EM-Turnier.

Polen stellte in Breslau ohne Bundesliga-Profis in der Anfangsformation die Weichen durch einen Doppelschlag von Kamil Grosicki (18.) und Pawel Wszolek (20.) schon vor der Pause auf Sieg. Filip Starzynski (32.) schraubte das Ergebnis weiter hoch. Nachdem Schlussmann Przemlyslaw Tyton vom Bundesligisten VfB Stuttgart zur zweiten Hälfte und Torjäger Robert Lewandowski vom deutschen Rekordmeister Bayern München in der 63. Minute ins Spiel gekommen waren, stellten Wszolek (67.) und Grosicki (85.) mit ihren zweiten Treffern den Endstand her.

Österreich präsentierte sich in Wien bereits in ansprechender Form. Marc Janko (6.) und der Stuttgarter Martin Harnik (13.) trafen früh für die weitgehend überlegenen Platzherren, die mit sechs aktuellen und drei früheren Deutschland-Legionären aufgelaufen waren. Gladbachs Martin Hinteregger stand in der Startformation und spielte 45 Minuten. Ermir Lenjani (47.) sorgte zwar für den Anschlusstreffer der Albaner, die jedoch nach der Gelb-Roten Karte gegen Ergys Kace (78.) in Unterzahl nichts mehr ausrichten konnten.

Österreich siegt 4:1 in Schweden FOTO: afp, jnk/dg

Russlands Sieg im Nachbarschafts-Duell mit Litauen ging durch das Debüt des gebürtigen Brasilianers Guilherme in die Geschichte der Sbornaja ein. Der seit neun Jahren für Lokomotive Moskau spielende Torhüter rückte nach dem Seitenwechsel zwischen die Pfosten des WM-Gastgebers von 2018 und avancierte damit zum ersten nicht russischstämmigen Spieler in der Geschichte der Sbornaja, für die Fedor Smolow (41.) sowie Alexander Golowin (61.) und Denis Gluschalow (72.) zum klaren Sieg trafen.

In Budapest schien Kroatien nach dem Führungstreffer durch den früheren Münchner Mario Mandzukic (29.) bis zu Beginn der Schlussphase auf der Siegerstraße. Doch elf Minuten vor dem Abpfiff musste der frühere WM-Dritte noch den Ausgleich der Gastgeber durch Balazs Dzsudzsak hinnehmen.

Die besten Torjäger in der EM-Qualifikation FOTO: dpa, fg fdt
(sid)
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