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Folgt auf Neymar der nächste Superstar?
Paris buhlt jetzt auch noch um Mbappé

Porträt: Kylian Mbappé - einer wie Thierry Henry?
Porträt: Kylian Mbappé - einer wie Thierry Henry? FOTO: afp
Düsseldorf. Einen Transfer-Hammer hat Paris St. Germain mit Neymar in diesem Sommer bereits abgewickelt. Medienberichten zufolge könnte nun ein weiterer folgen: Kylian Mbappé. Nicht minder spektakulär – und fast genauso so irrsinnig teuer.

Transfer-Wahnsinn ohne Ende bei Paris St. Germain? Mit der Rekordablöse für Neymar in Höhe von 222 Millionen Euro sprengte der Verein in diesem Sommer alle vorstellbaren Transfer-Dimensionen, ein weiterer Wechsel in dieser Größenordnung könnte nun folgen. Zumindest berichten die französischen Medien "L'Equipe" und "Le Parisien"  vom Interesse der Pariser an Sturmjuwel Mbappé vom Liga-Konkurrenten AS Monaco.

Der 18-jährige Jungstar schaffte in der vergangenen Saison den internationalen Durchbruch: In der Ligue 1 hatte er mit 15 Saisontoren großen Anteil an der Meisterschaft der Monegassen und steuerte auch zum Halbfinal-Einzug in der Champions League sechs Treffer bei. Leistungen, die ihn zum Wunschobjekt eines jeden europäischen Top-Klubs machten – und zu Ablösegerüchten um die 180 Millionen Euro führten. Zuletzt wurde Mbappé immer wieder mit Real Madrid in verbindung gebracht.  Auch der FC Barcelona soll Gerüchten zufolge ernsthaft darüber nachdenken, einen großen Teil der Neymar-Ablöse direkt ins Fürstentum zu überweisen.

Die kolportierte Ablösesumme müsste dem Bericht zur Folge auch Paris für den Franzosen auf den Tisch legen. Besonders PSG-Trainer Unai Emery soll intern den Transfer befürworten, könnte er so künftig auf ein Sturm-Trio um Neymar, Edinson Cavani und eben Mbappé zurückgreifen. Eine Alternative laut "Le Parisien" wäre der Brasilianer Philippe Coutinho vom FC Liverpool.

Monacos Vizepräsident Vadim Vasilyev hatte vor wenigen Tagen allerdings noch erklärt: "Ihm liegen viele Angebote vor und er muss seine Entscheidung treffen. Wir sind nach wie vor in Gesprächen mit Kylian. Aber er hat nie den Wunsch geäußert, den Verein zu verlassen."

Um den Transfer zu stemmen, sollen vor allem Spieler verkauft werden. Streng genommen müssen sogar einige Profis in Paris ihre Koffer packen, damit der Klub nicht gegen das Financial Fairplay verstößt. Demnach werden Hatem Ben Arfa, Grzegorz Krychowiak und Jesé. aber auch Blaise Matuidi und Ángel Di María den Klub nach Möglichkeit verlassen.

Um eine mögliche Finanzierung dürfte sich Paris nach dem jüngsten Beispiel um die Verpflichtung um Neymar aber ohnehin kaum Sorgen machen. Der Spieler zahlte die festgeschrieben Ablöse von 222 Millionen Euro selber an seinen alten Verein FC Barcelona – wodurch das Financial Fair Play umgangen wurde. Das Geld bekam er zuvor aus einem 300-Millionen-Sponsorendeal mit der Organisation Qatar Sports Investment – offiziell als Botschafter für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Der Investorengruppe gehört der Verein.

Gut möglich, dass Paris im Fall Mbappé wieder Katar zwischenschaltet, um den Transfer zu realisieren.

(dbr)
 
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