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Konflikt
Saudis wollen keine Fußballspiele im Iran austragen

Teheran. Die Spannungen zwischen Saudi Arabien und dem Iran und der Abbruch der diplomatischen Beziehungen haben nun den Fußball erreicht. Eine Entscheidung des saudischen Fußballverbandes, aus Sicherheitsgründen nicht zu internationalen Spielen im Iran anzutreten, wurde von Teheran am Donnerstag heftig kritisiert. "Die Fifa und der Asiatische Fußballverband AFC haben klare Vorschriften, dass Politik im Fußball nichts zu suchen hat", sagte ein iranischer Fußballfunktionär am Donnerstag der Nachrichtenagentur ISNA. Die Forderungen der Saudis seien unlogisch und illegitim, sagte Asghar Bagherian, der auch Präsident des iranischen Meisters und Champions-League-Teilnehmers Sepahan Isfahan ist. Der saudische Verband will wegen der gewalttätigen Angriffe iranischer Extremisten auf die saudische Botschaft in Teheran keine Spiele im Iran austragen. Das betreffe in erster Linie die asiatischen Champions-League-Spiele zwischen drei saudischen und iranischen Mannschaften im Januar und Februar. Die Saudis wären bereit, in einem anderen Golfstaat gegen die Iraner zu spielen. Bagherian erklärt, der Iran werde sein Heimrecht nicht aufgeben.

 

(dpa)
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