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Ehemaliger Fifa-Präsident
Blatter will vor das Bundesgericht ziehen

Fotos: Sepp Blatter stellt Biografie vor
Fotos: Sepp Blatter stellt Biografie vor FOTO: dpa, mut hak
Zürich. Der frühere Fifa-Präsident Joseph Blatter will bei einer Niederlage vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS auch vor ordentlichen Gerichten gegen seine Sperre vorgehen.

"Ich würde zuerst den Entscheid vor das Bundesgericht bringen. Wir werden es richtig erledigen", sagte Blatter der Deutschen Presse-Agentur und kündigte einen Gang durch weitere Instanzen an. "Der erste Weg ist das Bundesgericht. Ich würde es bis zum Schluss machen."

Blatter ist wie Michel Platini wegen Verstoßes gegen den Ethikcode des Weltverbands für sechs Jahre gesperrt, Hintergrund ist eine dubiose Zahlung von Blatter an Platini aus dem Jahr 2011. Ein CAS-Urteil über Platini wird für den 29. April erwartet, Blatter rechnet mit einer Entscheidung in den dann folgenden Wochen.

Auch gegen Luis Moreno Ocampo, Ex-Chefankläger des Internationalen Strafgerichts will sich der 80 Jahre alte Schweizer wehren. Der Argentinier hatte jüngst bei einer Podiumsdiskussion gesagt, dass Blatter von Korruption im südamerikanischen Fußball gewusst haben müsse. "Das geht doch nicht, er ist weder Ankläger noch Richter und er behauptet da etwas. Das ist eine Frechheit", sagte Blatter am Rande der Präsentation der von Thomas Renggli geschriebenen Biographie "Sepp Blatter Mission & Passion Fussball". "Er muss jetzt eine öffentliche Erklärung machen, dass er das falsch gesagt hat. Er hat einen Brief bekommen von mir, der Anwalt in Kopie."

(seeg/dpa)
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