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Fifa-Skandal
Früherer Schweizer Bankmanager räumt Bestechung ein

Skandal bei der FIFA: Ehemaliger Schweizer Bänker räumt Bestechung ein
Jorge Arzuaga vor der Anhörung vor einem Gericht in Brooklyn. FOTO: ap, BM
New York. Der frühere Schweizer Bankmanager Jorge Arzuaga hat vor einem Gericht in Brooklyn zugegeben, dass er im Zuge des Fifa-Skandals über ein System von schwarzen Konten aktiv an Betrug und Bestechung beteiligt war.

Der 56 Jahre alte Argentinier bekannte sich am Donnerstag vor dem Bundesgericht in diesem Sinne schuldig. Arzuaga hatte in Zürich bis zum Jahr 2015 für zwei Bankhäuser gearbeitet. Er gab zu, in ein kriminelles System der Geldwäsche verwickelt gewesen zu sein.

Zwischen 2010 und 2015 habe er Schmiergeld-Transfers in Höhe von 25 Millionen US-Dollar arrangiert, sagte Arzuaga aus. Damit seien über schwarze Konten Bestechungsgelder an einflussreiche Fußball-Funktionäre geflossen, die lukrative Marketingrechte kontrollierten.

Auf Geheiß des 2014 gestorbenen früheren Fifa-Vizepräsidenten Julio Grondona, der auch Vorsitzender der Finanzkommission war, und anderer Funktionäre habe er die illegalen Konten eingerichtet, gab Arzuaga zu. "Ich schäme mich", sagte der Argentinier, "es tut mir sehr leid, was ich getan habe."

(dpa)
 
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