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"Leute wissen nicht, wie schwer es ist"
Ter Stegen beklagt unfaire Wahrnehmung von Torhütern

Foto-Porträt: Das ist Marc-Andre ter Stegen
Foto-Porträt: Das ist Marc-Andre ter Stegen FOTO: afp, JL/ql
Barcelona. Der deutsche Nationaltorwart Marc-André ter Stegen sieht sich als Torwart beim FC Barcelona in einer besonderen Rolle. Oft werde in der Öffentlichkeit ein unfaires Bild der Fußballer-Gattung Torhüter vermittelt.

"Die Leute von außen wissen nicht, wie schwer es ist, Torwart zu sein", sagte er im Interview der britischen Tageszeitung "Telegraph". "Man ist immer bei den größten Chancen des Gegners involviert. Wenn ein Tor fällt, ist man immer involviert."

Dabei entsteht laut ter Stegen oft ein unfaires Bild. "Wenn man zehn Weltklasse-Paraden macht und dann einen Schuss nicht hält oder durchlässt, dann ist man danach in den Highlights zu sehen", klagte der frühere Gladbacher. "Und sind wir mal ehrlich - das ist es, was die meisten Leute sehen. Die sehen nicht die anderen zehn gehaltenen Schüsse."

Ter Stegen hat in dieser Saison mit dem FC Barcelona die Chance auf drei Titel. Der Tabellenführer der spanischen Liga hat derzeit sieben Punkte Vorsprung auf den Zweiten Atlético Madrid, steht im Finale der Copa del Rey und reist im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag zum FC Chelsea. In der deutschen Nationalmannschaft ist ter Stegen erster Vertreter des verletzten Stammtorwarts Manuel Neuer.

(dpa)
 
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