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Gerüchte um 222-Millionen-Transfer
Barca will Neymar nicht an PSG abgeben

Fotos: Neymar – Copa-Libertadores- und Champions-League-Sieger
Fotos: Neymar – Copa-Libertadores- und Champions-League-Sieger FOTO: rtr, ao
Neymar gehört zu den besten Fußballern der Welt. Beim FC Barcelona steht er jedoch im Schatten von Lionel Messi. Dies trägt dazu bei, dass immer wieder über einen möglichen Vereinswechsel spekuliert wird. Die Ablösesumme des Brasilianers beträgt 222 Millionen Euro.

Die Spekulationen über einen möglichen Rekordtransfer des Weltklasse-Fußballers Neymar haben neuen Auftrieb bekommen. Die Gerüchte von einem angeblich bevorstehenden Wechsel des Brasilianers vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain werfen einen Schatten auf die Testspielreise der Katalanen in die USA. Das in Barcelona erscheinende Fachblatt "Sport" berichtete am Donnerstag, Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu habe während des Fluges in einem Gespräch versucht, den Brasilianer zum Bleiben zu bewegen.

Der Klubchef wisse, dass er ein ernsthaftes Problem habe, berichtete das Blatt unter Berufung auf Vereinskreise. Die seit Wochen zirkulierenden Gerüchte hatten neuen Auftrieb erhalten durch Äußerungen von PSG-Trainer Unai Emery, der in einem Interview der französischen Sportzeitung "L'Equipe" gesagt hatte, der Klub brauche einen Spieler, der zu den Top fünf in der Welt gehöre. Zu einem möglichen Interesse an Neymar nahm er nicht Stellung.

Der Vertrag des 25-Jährigen beim FC Barcelona läuft noch bis 2021. Die vertraglich festgesetzte Ablösesumme liegt bei 222 Millionen Euro. PSG verfüge über die nötigen Gelder, berichtete die französische Zeitung "Le Parisien". Sie wies unter Berufung auf Experten jedoch darauf hin, dass ein solcher Transfer eher unwahrscheinlich sei aufgrund der hohen Gehaltszahlungen, die für Neymar fällig würden. Bislang war der Wechsel des Franzosen Paul Pogba von Juventus Turin zu Manchester United für eine Ablöse von 105 Millionen Euro der teuerste Transfer im Profi-Fußball.

Die Spekulationen über einen möglichen Neymar-Transfer beruhen auch darauf, dass der Brasilianer bei Barça im Schatten von Lionel Messi steht, der unbestritten die Nummer eins beim spanischen Pokalsieger ist. Zudem hat der Klub in letzter Zeit den Platz an der obersten Spitze des europäischen Fußballs eingebüßt. In der Champions League war Barça zuletzt im Viertelfinale gegen Juventus Turin ohne Chance.

Auf dem Transfermarkt erlitten die Katalanen in diesem Sommer eine Reihe von Rückschlägen. Das gilt vor allem auch für ihr Werben um den Italiener Marco Verratti, der – pikanterweise – bei PSG unter Vertrag steht. In brasilianischen Medien hieß es, Neymar habe seine Landsleute bei PSG bereits über seinen bevorstehenden Wechsel nach Paris informiert. Thiago Silva bestritt dies. "Ich weiß von nichts", sagte der PSG-Kapitän "Le Parisien". "Wenn Neymar käme, wäre das eine tolle Sache für unsere Mannschaft."

(dpa)
 
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