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Fußballstar vor Gericht verurteilt
FC Barcelona irritiert mit Solidaritäts-Aktion für Messi

FC Barcelona wirbt für Solidarität mit Lionel Messi nach Gerichtsurteil
Der FC Barcelona hat die Grenzen der Verehrung für Lionel Messi noch einmal neu definiert. FOTO: afp
Barcelona. Diese Aktion stellt selbst das "Mia san mia" beim FC Bayern in den Schatten: Der FC Barcelona ruft seine Fans auf, ihre Solidarität mit Lionel Messi zu bekunden. Der 29-Jährige wurde in dieser Woche wegen Steuerhinterziehung zu 21 Monaten Haft verurteilt. Ins Gefängnis wird Messi allerdings wohl nicht müssen. In Spanien ist dies bei Strafen unter 24 Monaten nicht üblich.

Barca- und Messi-Fans sollen Fotos und Nachrichten posten mit #WeAreAllLeoMessi oder auf Spanisch mit #TodosSomosLeoMessi.

Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu ging sogar noch einen Schritt weiter. Jeder Angriff auf Messi sei ein Angriff auf Barca und seine Geschichte. "Wir werden dich bis zum Ende verteidigen. Für immer zusammen!", twitterte der 53-Jährige.

Auch Messis Vater Jorge wurde verurteilt. Sein Sohn soll zwei Millionen Euro an Steuern nachzahlen, er selbst etwa 1,5 Millionen. Die Staatsanwaltschaft hatte für einen Freispruch des argentinischen Fußballstars plädiert, da dieser sich nicht selbst um seine Finanzgeschäfte gekümmert habe. 

Mit dieser Aktion des FC Barcelona ist die ohnehin schon grenzenlose Verehrung des Spieler noch grenzenloser geworden. Aus PR-Sicht geht sie klar nach hinten los, wie nicht nur dieser Tweet zeigt:  

(jaso)
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