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Mehrere Spiele betroffen
Manipulationsverdacht gegen Osasuna erhärtet sich

Die jüngsten Wettskandale im Weltfußball
Die jüngsten Wettskandale im Weltfußball FOTO: dpa, Franz-Peter Tschauner
Madrid. Der Betrugsverdacht gegen den spanischen Fußball-Zweitligisten CA Osasuna erhärtet sich. Wie ein Gericht am Mittwoch mitteilte, soll der damalige Erstligist zum Ende der Saison 2013/14 mindestens 900.000 Euro für die Manipulation von drei oder mehr Spielen gezahlt haben.

Von den Vereinskonten sind insgesamt 2,3 Millionen Euro auf nicht geklärte Weise verschwunden. Im untersuchten Zeitraum kämpfte Osasuna gegen den Abstieg aus der Primera Division - letztlich vergeblich. Unter Verdacht stehen die Begegnungen gegen Espanyol Barcelona am vorletzten Spieltag (1:1) und Betis Sevilla (2:1) zum Saisonabschluss. In beiden Fällen sollen die Spieler der gegnerischen Vereine jeweils insgesamt 250.000 Euro erhalten haben. Sevilla wurde demnach zudem für den Sieg gegen den direkten Konkurrenten Real Valladolid (4:3) mit 400.000 Euro belohnt.

Die Justiz untersucht weitere Spiele und den Verbleib des restlichen Geldes. Im März waren mehrere Funktionäre des Klubs festgenommen worden, darunter auch Ex-Präsident Patxi Izco.

(sid)
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