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Spanien
Real Madrid ist zum 33. Mal Meister

Ronaldo singt bei Reals Meisterparty in Madrid
Ronaldo singt bei Reals Meisterparty in Madrid FOTO: rtr, PH/KV
Real Madrid hat sich mit Weltmeister und Mittelfeldmotor Toni Kroos seine 33. Meisterschaft im spanischen Fußball gesichert. Nun träumen die Königlichen von der Krönung in der Champions League.

Knapp 14 Tage vor dem mit Spannung erwarteten Champions-League-Finale gegen Juventus Turin gewannen die von Weltfußballer Cristiano Ronaldo angeführten Königlichen beim FC Málaga am 38. und letzten Spieltag der Primera Division 2:0 (1:0).

Real hielt sich mit dem Sieg seinen Erzrivalen FC Barcelona vom Leib. Der Titelverteidiger schloss die Saison im heimischen Camp Nou mit einem 4:2 (0:1)-Erfolg nach 0:2-Rückstand gegen SD Eibar ab. Barca belegte mit einem Rückstand von drei Punkten Platz zwei.

Barcelonas letzte Chance auf einen Saisontitel ist am kommenden Samstag das Pokalfinale gegen CD Alavés. In der Champions League war die Mannschaft des scheidenden Trainers Luis Enrique im Viertelfinale an Juventus Turin gescheitert.

"Wir sind Real Madrid, wir sind die Besten - wir wollen Champions sein", hatte Ronaldo in gewohnter Manier vor dem Showdown gesagt. Er selbst (2.) und Karim Benzema (55.) bestätigten mit ihren Treffern anschließend die Prognose des portugiesischen Europameisters und brachten den ersten Liga-Titel seit 2012 für Real unter Dach und Fach.

Es hätte sogar ein Punkt gereicht, um die Korken knallen zu lassen. Bei Punktgleichheit hätte am Ende allerdings Barca wieder den Titel gewonnen, denn die Katalanen waren im entscheidenden direkten Vergleich besser. Die Madrilenen können am 3. Juni in Cardiff ihr erstes Double aus Meisterschaft und der Krone in Europa seit 1958 perfekt machen.

Für Kroos, der vor einigen Tagen noch eine Rückkehr in die Bundesliga vehement ausgeschlossen hat, war es nach dem Triumph in der Königsklasse der zweite große Erfolg mit Real seit seinem Wechsel 2014 von Bayern München in die spanische Hauptstadt.

Superstar Lionel Messi konnte mit Barcelona, das zwischenzeitlich Real noch kräftig geärgert und vergangenen Monat beim Clasico im Estadio Bernabeau mit 3:2 die Oberhand behalten hatte, das Team von Trainer Zinedine Zidane letztendlich nicht mehr in Gefahr bringen. Die Mannschaft von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen, dessen Vertrag bei Barca in Kürze verlängert werden soll, ist aber ebenso wie der Meister für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert.

Auch Atlético Madrid, das zum Saisonabschluss beim tränenreichen Abschied vom Estadio Vicente Calderón 3:1 gegen Athletic Bilbao gewann, ist wieder in der Königsklasse vertreten. In der Qualifikation kann sich der FC Sevilla, der bereits am Samstag Absteiger CA Osasuna 5:0 deklassiert hatte, als vierter spanischer Klub ein Ticket für den wichtigsten Vereinswettbewerb in Europa sichern.

(sid)
 
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