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Kommt Mourinho?
Real-Präsident stärkt Trainer Benitez den Rücken

Twitter amüsiert sich über gesperrten Spieler in Reals Startelf
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Madrid. Real Madrid hat seinem umstrittenen Trainer Rafael Benitez den Rücken gestärkt, auf längere Sicht aber eine Rückkehr von Jose Mourinho nicht ausgeschlossen.

"Benitez ist nicht das Problem, sondern die Lösung", sagte der Präsident des spanischen Rekordmeisters, Florentino Perez, in der Nacht zum Freitag dem Radiosender Cadena Ser.

Auf die Frage, ob der beim FC Chelsea ausgeschiedene Mourinho zu Real zurückkehren könne, antwortete der Klubchef: "Derzeit nicht. Aber die Zukunft kann man nicht vorhersehen." Er habe eine gute Erinnerung an den Portugiesen. Mourinho, der von 2010 bis 2013 bei den Madrilenen unter Vertrag gestanden hatte, habe das spielerische Niveau der Mannschaft damals deutlich verbessert.

Weite Teile der spanischen Presse hatten berichtet, die Real-Führung erwäge eine Ablösung von Benitez. Als Kandidat für die Nachfolge war der frühere Weltklassefußballer Zinédine Zidane ins Spiel gebracht worden, der Reals B-Mannschaft in der 3. Liga trainiert. "Zidane wird eines Tages ein großer Trainer bei Real werden", sagte Pérez. "Aber das wird nicht heute sein." Man müsse Benitez Zeit geben. Der Trainer hatte zu Saisonbeginn die Nachfolge des entlassenen Carlo Ancelotti angetreten.

(dpa)
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