Madrid bringt Transferkarussell in Schwung: Ribery oder Alonso? Robben ist Reals Trumpf
zuletzt aktualisiert: 14.06.2009 - 08:42Düsseldorf (RPO). Das Wort "Sparen" kennen die Offiziellen von Real Madrid nicht. Mag man zumindest meinen. Doch nach der großen Einkaufstour der vergangenen Tage denkt der spanische Fußball-Rekordmeister nun über Tauschgeschäfte nach. Im Fokus: Arjen Robben.
Kaka für 65 Millionen, Cristiano Ronaldo für 94 Millionen, David Villa für 40 Millionen, sollte der letzte der drei großen Transfers denn klar gehen. Bei Real Madrid gibt es ab der neuen Saison ein Überangebot an Stars. Darum bringen die Spanier das europäische Transferkarussell ein wenig ins Rollen – und wollen dabei nicht mehr allzu viel Geld ausgeben.
Wie das englische Boulevard-Blatt "The Sun" berichtet, möchten die Madrilenen dennoch weiter einkaufen. Im Fokus des Interesses steht der Spanier Xabi Alonso vom FC Liverpool. Weil die 21 Millionen, die Real bietet, den "Reds" aber nicht genug sind, wollen sie nun Spieler statt Kohle drauflegen. Arjen Robben ist der heißeste Kandidat, den der milliardenschwere Präsident Florentino Perez abgeben würde. Aber ebenso Gabriel Heinze, an dem Liverpool schon vor zwei Jahren dran war.
Mit eben diesen Spekulationen kommt das europäische Transferkarussell richtig in Schwung. Ist Robben Reals Trumpf im Poker um Xabi Alsonso? Oder vielleicht doch eher im Werben um Franck Ribery vom FC Bayern? Offiziell wollen die Spanier den Franzosen abgehakt haben. Doch Bayerns neuer Trainer Louis van Gaal sucht noch nach Verstärkungen fürs Mittelfeld, sollte der wechselwillige Ribery doch noch abgegeben werden.
Arjen Robben wäre genau das Kaliber, das sich der niederländische Coach vorstellt. Ebenso wie Robben könnte auch sein Landsmann Wesley Sneijder bei den "Königlichen" überflüßig sein. An ihm beißen sich die Münchner bislang die Zähne aus. Klar aber ist, dass Real unmöglich mit elf Offensivspielern in die neue Spielzeit gehen wird.
Ebenso wie das Interesse an Sneijder könnte sich auch die eventuelle Verpflichtung von Robben als Mammut-Projekt erweisen. Hans Robben, Vater und Berater von Arjen, liegt kein offizielles Angebot vor. "Arjen möchte gerne weitermachen", beteuert der Niederländer. "Ein Verkauf wird ohnehin schwierig, denn Madrid hat für ihn 36 Millionen Euro an Chelsea bezahlt."
Je nachdem, wen der FC Bayern und der FC Liverpool aber ins Spiel bringen, könnte sich die Vorstellung der Ablösesumme der nun sparsamen Königlichen ziemlich schnell ändern...
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