Nächster Hammertransfer der "Galaktischen"?: Ronaldo will Rooney zu Real locken
zuletzt aktualisiert: 01.11.2009 - 11:25Madrid (RPO). Sie haben in diesem Sommer so viel investiert wie noch nie ein Fußball-Verein vor ihnen. Die "Königlichen" von Real Madrid haben offenbar aber noch immer nicht genug. Nun empfiehlt Superstar Cristiano Ronaldo eine Verpflichtung seines ehemaligen Sturmpartners Wayne Rooney.
Wunschtrainer Robert Mancini ist frei, Superstürmer Wayne Ronney steht auf dem Wunschzettel - Investitionen in Höhe von 257 Millionen Euro scheinen bei Real Madrid nur die Basis zu weiteren Großeinkäufen zu sein. Die "Königlichen" haben die peinliche Pokalpleite beim Drittligisten Alcorcon (0:4) offenkundig immer noch nicht verdaut, woran auch der 2:0-Pflichtsieg im Stadtduell gegen den FC Getafe nichts änderte.
"Es wäre brillant, wenn Wayne kommen würde. Er hat alle Fähigkeiten, um hier eine große Karriere zu machen", sagte der derzeit am Knöchel verletzte Weltfußballer Cristiano Ronaldo der Sun. Ronaldo und Rooney kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Manchester United, dort gewannen sie 2008 gemeinsam die Champions League.
Doch während ein Rooney-Transfer derzeit noch mehr Wunschdenken ist, könnte Mancini schon in der kommenden Woche auf der Trainerbank der Madrilenen Platz nehmen. Sein Vertrag mit Italiens Meister Inter Mailand wurde just in diesen Tagen aufgelöst, angeblich wartet der allmächtige Real-Präsident Florentino Perez nur noch auf eine Niederlage seines Klubs am Dienstag in der Champions League beim AC Mailand, um sich elegant von Coach Manuel Pellegrini trennen zu können.
Dabei bewiesen seine Schützlinge am Wochenende gute Nerven. Ungeachtet der heftigen Turbulenzen der vergangenen Tage, eines wütenden Pfeifkonzertes von 79.000 Zuschauern und einer Unterzahl von 62 Minuten - nach einem Platzverweis für Verteidiger Raul Albiol - fuhren sie dank eines Doppelschlages des Argentiniers Gonzalo Higuain in der 53. und 56. Minute drei Punkte ein.
Ein Sieg, der sie sogar bis auf einen Zähler an Spitzenreiter FC Barcelona heranbrachte, denn die Katalanen kamen beim FC Osasuna über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus. In der dritten Minute der Nachspielzeit unterlief Pique für den Champions-League-Sieger ein Eigentor.
Annähernd Schritt halten kann mit den beiden Renommierklubs in der Primera Division derzeit nur der FC Sevilla. Der Tabellendritte, am Mittwoch Gastgeber in der "Königsklasse" für den VfB Stuttgart, setzte sich beim Abstiegskandidaten Deportivo Xerez mit 2:0 durch. Einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt erlitt auch Reals Lokalrivale Atletico, der im Baskenland bei Athletic Bilbao mit 0:1 unterlag.
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