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5:0-Sieg gegen Deportivo La Coruna
Zidane feiert furiosen Start als Real-Trainer

Zidane feiert sein Trainer-Debüt bei Real
Zidane feiert sein Trainer-Debüt bei Real FOTO: afp, GJ/raf
Madrid. Sein französischer Landsmann Karim Benzema und Gareth Bale haben dem früheren Weltfußballer Zinedine Zidane mit Jubiläumstoren ein furioses Debüt als Trainer von Real Madrid beschert.

Benzema leitete mit seinem Hackentor zum 1:0 (15.) den 5:0 (2:0)-Sieg im ersten Spiel unter Zidane gegen Deportivo La Coruna ein, Bale (22./49./63.) legte drei Tore nach, Benzema sorgte wieder für den Schlusspunkt (90.+1).

Das 3:0 war Bales 50. Tor im Real-Trikot, das 4:0 erzielte er auf Vorlage von Weltmeister Toni Kroos. Für Benzema, der in den vergangenen Monaten eher durch seine Verwicklung in die Sexvideo-Affäre um Nationalmannschafts-Kollege Mathieu Valbuena Schlagzeilen gemacht hatte, war es das 100. Liga-Tor für Real und sein insgesamt 150. Treffer für die Königlichen. Mit 40 Zählern bleibt Real als Dritter zwei Punkte hinter dem Erzrivalen FC Barcelona, der am Mittag dank dreier Tore von Lionel Messi mit 4:0 (2:0) gegen den FC Granada gewann und ein Spiel weniger absolviert hat.

Zidane (43), der am Montag den glücklosen Rafael Benitez abgelöst hatte und zuvor nur bei Reals 2. Mannschaft Trainer-Erfahrung gesammelt hatte, wurde von den Madrid-Fans euphorisch begrüßt. Sein Team wirkte jedoch ausgesprochen nervös und konnte sich in der Anfangsphase bei Torhüter Keylor Navas bedanken, der zweimal glänzend hielt. Nach der Führung wirkte Real wie befreit und spielte stark auf. Bale traf per Kopf, Cristiano Ronaldo traf den Pfosten (42.). Nach der Pause wurde die Partie einseitig, La Coruna fügte sich in seine erst zweite Auswärtsniederlage der Saison.

In Barcelona zeigte Messi zwei Tage vor der Ehrung des Weltfußballers noch einmal seine ganze Klasse. Mit drei Toren (8./14./58.) führte der viermalige Gewinner der Auszeichnung den Champions-League-Sieger zum Pflichtsieg. Bei der Gala des Weltverbandes FIFA am Montagabend in Zürich ist der Argentinier Messi der Favorit. Seine Konkurrenten sind der derzeitige Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Portugal/Real Madrid) und sein Teamkollege Neymar (Brasilien), der gegen Granada ebenfalls traf (83.).

(ems/sid)
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