Rücktritt in Bulgarien: Stoitschkow soll Celta Vigo retten
zuletzt aktualisiert: 10.04.2007 - 17:27Vigo (RPO). Hristo Stoitschkow soll den spanischen Fußball-Erstligisten Celto Vigo vor dem Abstieg aus der Primera Division retten. Der frühere Weltklasse-Stürmer hat die Voraussetzungen für einen Jobwechsel geschaffen und ist am Dienstag als bulgarischer Fußball-Nationaltrainer zurückgetreten. Anschließend unterschrieb er in Spanien.
"Wir haben sein Rücktrittsgesuch akzeptiert", erklärte der Präsident des bulgarischen Verbandes (BFU), Borislaw Michailow, am Dienstagnachmittag. Mit Stoitschkow trat auch Teammanager Dimitar Dimitrow zurück.
Dann trat der ehemalige Angreifer des FC Barcelona die Nachfolge von Fernando Vazquez in Vigo an.
Der 52-Jährige hatte nach dem 2:4 am Samstag bei Recreativo Huelva seinen Posten räumen müssen. Vigo, das im UEFA-Cup-Achtelfinale an Werder Bremen gescheitert war, hat in der Primera Division seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen und rangiert als 18. auf einem Abstiegsplatz.
Der 41-jährige Stoitschkow hatte das Amt des Nationaltrainers nach dem Vorrunden-Aus der Bulgaren bei der EM 2004 in Portugal von Plamen Markow übernommen. Aber auch unter Stoitschkow, der sein Land bei der WM 1994 in den USA zum Sieg gegen Deutschland im Viertelfinale und auf Platz vier geführt hatte, blieben die Erfolge aus.
Bulgarien verpasste die Qualifikation zur WM 2006 in Deutschland und muss auch um die Teilnahme an der EM 2008 in Österreich und der Schweiz bangen. In der Qualifikationsgruppe G belegen die Bulgaren derzeit Rang drei hinter den Niederlanden und Rumänien.
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