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Uhrenaffäre
Fifa-Ethikkommission spendet Luxusgeschenke

Zürich. In der Affäre um Luxusgeschenke vor der WM 2014 in Brasilien will die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes 48 Uhren an eine unabhängige Organisation spenden und sieht den Fall damit "als abgeschlossen" an. Das Projekt "streetfootballworld" erhalte die teuren Stücke, teilte die Fifa am Donnerstag mit.

Vor Beginn des Turniers in Südamerika hatte der brasilianische Verband CBF insgesamt 65 Geschenktüten samt Luxusuhren an Mitglieder der Fifa-Exekutive und Spitzenfunktionäre der beteiligten Teams verteilen wollen. Im Rahmen der Untersuchungen habe sich nun aber herausgestellt, dass "mehrere" Funktionäre keine Uhren erhalten hätten, berichtete die Fifa-Ethikkommission. 48 Uhren wurden inzwischen zurückgegeben, sie werden jetzt allesamt gespendet. Unter anderem hatten der inzwischen wegen Korruptionsverdachts vorläufig gesperrte Uefa-Chef Michel Platini, der englische Verbandschef Greg Dyke sowie der frühere DFB-Chef Theo Zwanziger ihre Luxusuhren nach eigenen Angaben zurückgeschickt. Der damalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte das Geschenk nach eigener Aussage gar nicht erst angenommen.

 

(dpa)
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